Vegane Rhabarber Muffins – aus einer Rhabarberstange

Diese veganen Rhabarber Muffins sind wahrscheinlich die schnellste und einfachste Möglichkeit die restlichen Stangen Rhabarber zu verwenden. Sie sind wunderbar luftig und fluffig, gleichzeitig süß und erfrischend – zusammengefasst einfach lecker. Und aus nur einer Stange Rhabarber werden ganz leicht himmlische vegane Muffins.

Vegane Rhabarber Muffins

Rhabarber Verwertung leicht gemacht

Diese leckeren und einfachen Muffins sind die ideale Verwendung für die letzte Stange Rhabarber. Denn gerade, wenn man nur noch 1 oder 2 Stangen im Kühlschrank hat, lohnt es sich meist nicht, einen Kompott zu kochen oder einen Kuchen zu backen. Wie wäre es also mit ein paar kleinen Muffins, die schnell zubereitet sind und wunderbar fluffig werden?

Die Zutaten:

  • Rhabarber: Für 6 Muffins braucht man ungefähr 100g, also ungefähr eine Stange Rhabarber.
  • Mehl und Zucker: Weizenmehl Typ 550 oder 405 funktioniert am besten, ebenso wie weißer Haushaltzucker.
  • Milchalternative: Hier kann jede Milchalternative verwendet werden.
  • Sonnenblumenöl: Das geschmacksneutrale Pflanzenöl macht die Muffins wunderbar saftig.
  • Backpulver und Speisestärke: Diese beiden Zutaten machen den Teig besonders fluffig.

Schritt-für-Schritt Anleitung

Zuerst wird der Rhabarber entfädelt und anschließend in kleine Stücke geschnitten. Dann werden alle trockenen Zutaten miteinander vermengt. Nun noch die Milchalternative und das Öl zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig rühren. Sobald der Teig glatt ist, die Rhabarberstücke hinzugeben und unterheben. Den Teig in Muffinförmchen füllen und im Backofen 25 Minuten backen.

Muffins mit Buttercreme auf Tellern

Wie bewahrt man die veganen Muffins auf?

Aufbewahren: Die fertigen Muffins halten sich luftdicht verschlossen problemlos mehrere Tage. Wenn sie mit Buttercreme verziert sind, würde ich sie im Kühlschrank lagern. Dort halten sie dann 2-3 Tage, danach werden sie irgendwann zu trocken.

Einfrieren: Die Muffins können super eingefroren werden. Allerdings geht das besser ohne die Buttercreme. Diese kann dann separat eingefroren werden.

Vegane Muffins mit Buttercreme

Häufige Fragen

Muss man den Rhabarber vorher schälen?

Der Rhabarber sollte vor dem Backen auf jeden Fall entfädelt werden. Dazu einfach die trockenen Enden oben und unten abschneiden. Anschließend mit einem scharfen Messer an einem Ende an der Schale ansetzen und die harten Fäden herunterziehen. Wer die Schale gar nicht mag, kann den Rhabarber natürlich auch mit einem Sparschäler schälen.

Werden die Muffins durch den Rhabarber sauer?

Nein, die Muffins werden nicht sauer. Der Teig enthält ja viel Zucker und auch nicht so viel Rhabarber. Dadurch ist das Verhältnis von süß und sauer schön ausgeglichen.

Muss ich die Buttercreme machen?

Nein, die Buttercreme kann natürlich weggelassen werden. Die Muffins schmecken auch ohne sehr lecker.

Tipps für die optimale Zubereitung

  1. Teig nicht zu lange rühren: Damit die Muffins wunderbar fluffig werden, darf der Teig nicht zu lange gerührt werden. Daher nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entsteht und dann direkt die Rhabarberstückchen unterheben.
  2. Nicht zu viel Rhabarber verwenden: Die Verlockung ist groß mehr Rhabarberstücke in den Teig zu geben. Aber Rhabarber saftet beim Backen sehr und die Muffins würden zu matschig werden.
Eine Kaffeetafel mit den Muffins

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Vegane Rhabarber Muffins

Vegane Rhabarber Muffins

Vegane Rhabarber Muffins sind die schnellste Möglichkeit die letzte Rhabarberstange sinnvoll zu verarbeiten. Der Teig ist in wenigen Schritten zusammengemixt und absolut nicht aufwendig. Und die Muffins sind selbst für Rhabarber-Skeptiker geeignet. Wer kann denn schon süßen, fluffigen Muffins widerstehen?
4.75 von 8 Bewertungen
Vorbereitung 10 Min.
Kochzeit 25 Min.
Gericht Kuchen
Portionen 6 Muffins

Zutaten
  

  • 100 g Rhabarber (ungefähr 1 Stange)
  • 100 g Weizenmehl
  • 85 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Stärke
  • 50 ml Pflanzenöl
  • 75 ml Milchalternative

Vegane Buttercreme (optional)

  • 100 g weiche vegane Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 1-2 EL Zitronensaft (oder Blutorangensaft für die Farbe)

Anleitung
 

  • Zuerst den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Nun den Rhabarbe Rhabarber waschen und entfädeln. Den Rhabarber anschließend in feine Stücke schneiden.
  • In einer Schüssel das Mehl mit dem Zucker, Backpulver und der Stärke vermischen.
  • In einem anderen Gefäß das Pflanzenöl mit der Milchalternative mischen und zu den trockenen Zutaten geben. Alles zügig zu einem glatten Teig rühren.
  • Nun die kleinen Rhabarber-Stückchen unter den fertigen Teig heben und den Teig in die Muffinförmchen geben. Die gefüllten Muffinförmchen auf ein Backblech stellen.
  • Die Muffins für 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. Die fertigen Muffins vollständig auskühlen lassen.

Für die Buttercreme (optional)

  • Für die Buttercreme die vegane Butter in einer Schale mit dem Mixer schaumig schlagen. Nun nach und nach den Puderzucker hinzugeben und weiterschlagen. Falls die Buttercreme noch sehr fest ist noch esslöffelweise Zitronensaft hinzugeben und dabei weiter rühren.
  • Die fertige Buttercreme in einen Spritzbeutel geben und die ausgekühlten Muffins damit verzieren.

Anmerkungen

  • Je mehr Rhabarber man hinzugibt, desto saftiger und weicher werden die Muffins – daher sollte man nicht viel mehr als die angegebene Menge Rhabarber hinzugeben. Falls ihr noch etwas mehr Rhabarber übrig habt, könnt ihr die Zutatenmenge auch verdoppeln und mehrere Muffins machen.
  • Die Buttercreme ist absolut optional – die Muffins schmecken auch ohne wunderbar. Wenn es schnell gehen müssen, verziere ich sie auch gerne einfach mit Puderzucker oder Zuckerguss. 
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2 thoughts on “Vegane Rhabarber Muffins – aus einer Rhabarberstange”

  • 5 stars
    Mein Enkelkind: kann ich noch eines essen
    Die Mutter: du hast doch noch eines in der Hand
    Enkelkind: ja, aber wenn ich das gegessen habe kann ich das andere essen

    • Hallo Lore,
      Oh, was für eine tolle Rückmeldung zu den Muffins.
      Das freut mich sehr, dass es deinem Enkelkind so gut geschmeckt hat.

      Viele Grüße,
      Jacqueline

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