Karottenkuchen aus Entsafterresten – Tresterverwertung

Karottenkuchen aus Entsafterresten – Tresterverwertung

Karottenkuchen aus Entsafterresten ist die beste Möglichkeit den trockenen Trester zu verwerten. Und niemand wird merken, dass hier Reste verarbeitet wurden. Denn der Kuchen ist saftig, locker und unglaublich lecker. Wenn ihr öfter Karottensaft selber macht, ist dieser Karottenkuchen aus Entsafterresten ideal für euch.

 
Der Kuchen steht auf dem Tisch. Daneben liegt Besteck und Teller.
 

Entsafterreste sinnvoll verwerten

 
Jeder der schon einmal Karotten entsaftet hat, weiß wie viel Fruchtfleisch übrig bleibt. Denn für ein Glas Karottensaft benötigt man relativ viele Möhren. Und zurück bleibt eine ganze Menge trockener Karottenraspel. Doch der Trester – so heißen die Rückstände beim Entsaften- muss nicht in den Müll. Denn mit ein wenig Fett und Flüssigkeit bekommt man auch aus den trockenen Rückständen noch einen leckeren Carnot Cake. Und wirklich niemand wird merken, dass es sich dabei um Reste handelt.
 

Die Zutaten für den Karottenkuchen

 

  • Karottentrester aus dem Entsafter: Trester ist das Fruchtfleisch, das beim Entsaften von Karotten übrig bleibt.
  • Butter: Die Butter gibt dem Kuchen einen leckeren Geschmack. Außerdem balanciert sie den trockenen Trester aus. Sonst wäre der Kuchen zu trocken.
  • Apfelmus oder Eier: Das Apfelmus sorgt für die Bindung des Teigs. Außerdem wird er dadurch wunderbar saftig. Alternativ können auch Eier verwendet werden.
  • Mehl und Backpulber: Sowohl helles Weizenmehl als auch Dinkelmehl können verwendet werden.
  • Zucker: Der Zucker süßt den Kuchen. Bei Bedarf kann die Menge reduziert werden.

 
Der Karottenkuchen steht auf dem Tisch und wurde angeschnitten.
 

Wie bewahrt man den Karottenkuchen aus Entsafterresten am besten auf?

 

Aufbewahren: Der Kuchen kann für mindestens 3 Tage aufbewahrt werden. Dazu einfach gut abgedeckt im Kühlschrank lagern.

Einfrieren: Der Kuchen kann super eingefroren werden. Dazu den Kuchen in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren. Zum Auftauen die Scheiben einfach kurz in den Ofen geben. Oder einfach über Nacht bei Raumtemperatur auftauen lassen.

 

Häufige Fragen zu dem Kuchen aus Entsafterresten

 

Ist der Kuchen vegan?

Nein. Aber er kann problemlos veganisiert werden. Dazu einfach vegane Butter verwenden. Und natürlich das Apfelmus statt Eier. Und schon ist der Kuchen vegan.

 

Kann ich auch Trester von anderen Säften nehmen?

Absolut! Der Kuchen kann auch mit Apfeltrester zubereitet werden. Eigentlich eignet sich jeder Trester von süßen Säften. Nur herzhafte Trester wie Sellerie würde ich nicht verwenden.

 

Muss ein Frostig auf den Kuchen?

Nein, überhaupt nicht. Der Kuchen schmeckt auch ohne Frostig oder Glasur richtig gut. Aber natürlich kann man ein Frischkäse-Frosting verwenden. Oder auch einfach Zuckerguss. Da kann jeder frei entscheiden.

 
Eine Nahaufnahme von dem angeschnitten Karottenkuchen aus Entsafterresten.
 

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Ihr habt das Rezept ausprobiert?

Lasst mich wissen, wie euch das Rezept gefallen hat. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir unten eine Bewertung oder einen Kommentar hinterlasst. Und vergesst nicht mich auf Instagram zu markieren, wenn ihr ein Foto von eurem Karottenkuchen aus Entsafterresten gemacht habt.
 

Der Karottenkuchen aus Trester steht auf einem Tisch bereit, um angeschnitten zu werden.

Karottenkuchen aus Entsafter-Resten

Dieser Karottenkuchen ist das beste, was man aus Karotten Trester herstellen kann. Der Kuchen ist saftig, locker und unglaublich lecker. Der Teig ist super schnell zusammengerührt und niemand wird merken, dass nur der Trester und keine ganzen Karotten enthalten sind.
Autor: Jacqueline
4.74 von 15 Bewertungen
Vorbereitung 10 Min.
Kochzeit 50 Min.
Gericht Kuchen
Portionen 1 Kastenform 25 cm

Zutaten
  

  • 300 g Karotten-Trester
  • 180 g geschmolzene Butter
  • 150 g Apfelmus (oder 2 Eier anstelle von 150g Apfelmus)
  • 115 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 10 g Backpulver

Frosting (optional)

  • 300 g Frischkäse
  • 100 g Puderzucker

Anleitung
 

  • Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform einfetten und zur Seite stellen.
  • Als Erstes die geschmolzene Butter mit dem Zucker und Apfelmus (oder alternativ den Eiern) in einer Schüssel vermischen.
  • Dann die Karottenreste aus dem Entsafter hinzugeben und gut verrühren. Es entsteht eine breiartige Konsistenz, die am besten mit einer Gabel vermengt werden kann.  
  • Anschließend das Mehl mit dem Backpulver in einer separaten Schüssel mischen und mit der Karottenmasse vermengen.
  • Den Teig in die Kastenform geben und für 45 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. Kuchen aus der Form nehmen und abkühlen lassen.

Für das Frosting (optional)

  • Frischkäse in eine Schüssel geben. Den Puderzucker durch ein Sieb geben und mit dem Frischkäse verrühren.
  • Das Frosting mit einem Löffel auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen.

Anmerkungen

  • Für die vegane Variante kann die Butter auch durch Margarine ersetzt werden. Die Backzeit verändert sich dadurch nicht.
  • Ob 150g Apfelmus oder 2 Eier verwendet werden, ist absolut Geschmacksache. Die Zubereitung verändert sich dadurch nicht.
Hast du das Rezept ausprobiert?Dann verlinke mich gerne auf Instagram @useyourfood



18 thoughts on “Karottenkuchen aus Entsafterresten – Tresterverwertung”

  • 5 stars
    Ein wirklich tolles Rezept, ich bin sonst nicht ein grosser Fan von Rüeblicakes aber das schmeckt mir total.
    Danke für das Rezept

    • Hallo Isabelle,

      oh super, das freut mich ja total. Wie schön, dass dir der Kuchen auch so gut schmeckt.

      Viele Grüße,
      Jacqueline

    • Hallo Mathias,
      eine 30cm Kastenform wäre ideal. Es sollte aber auch eine etwas kleiner oder größere Kastenform gehen, da der Teig ja nicht aufgeht.

      Viele Grüße,
      Jacqueline

  • 5 stars
    Ich habe den Kuchen mit Resten aus Karotten, Äpfeln, Orangen und Zitrone gebacken und er ist sehr lecker geworden. Habe allerdings etwas weniger Zucker genommen und mit Reissirup gesüßt und obendrauf noch ein paar Walnüsse mitgebacken und später etwas Puderzucker darüber gestreut. Rausgekommen ist ein saftiger und vorallem leckerer Kuchen. Mein 1. Versuch etwas aus den Tresterresten zu verwerten und direkt gut gelungen. Werde es auch mal mit einem Brot versuchen.

    • Hallo Sarah,
      wow, die Kombination hört sich ja richtig lecker an. Ich habe bisher noch nie mit Orangen versucht – das freut mich, dass das auch so gut klappt. Die Idee mit dem Brot hatte ich auch schon mal, das muss ich auf jeden Fall bald mal in Angriff nehmen.

      Ich freu mich, dass dir der Kuchen schmeckt.

      Viele Grüße

      Jacqueline

  • Ich habe die vegane Variante mit Dinkelvollkornmehl gemacht. Da es eine spontane Aktion war und ich nicht genug Margarine hatte, habe ich einen Teil durch Öl ersetzt, hat gut funktioniert. Wirklich superlecker, leicht zuzubereiten (bin eher nicht so der versierte Bäcker…), der Teig hat eine gute Konsistenz. Er kam auch bei meinem Mann gut an, der Kuchen aus gesunden Zutaten sonst nicht so mag. Werde den Kuchen definitiv öfters backen!!

    • Hallo Maria,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar.
      Wie toll, dass es auch spontan so gut geklappt hat und auch deinem Mann geschmeckt hat.
      Und der Tipp mit dem Öl ist ja auch richtig super.

      Viele Grüße,
      Jacqueline

  • 5 stars
    Ich backe den Kuchen jede Woche und wir finden ihn jede Woche aufs Neue lecker. Habe es auch mit Freunden geteilt. Vielen lieben Dank:-)

    • Hallo Petra,

      oh, wie toll, vielen lieben Dank 🙂 das freut mich wirklich sehr, dass euch der Kuchen so gut schmeckt.

      Viele liebe Grüße,

      Jacqueline

  • 5 stars
    Ich habe das Rezept ausprobiert und bin total begeistert!
    Auch ich suchte nach einer Verwendung für den Trester.
    Allerdings habe ich Äpfel und Möhren zusammen entsaftet und somit die Apfel-und Möhrenreste zusammen in den Teig gegeben.
    Ergebnis spitze! Ein mega saftiger und leckerer Kuchen!
    Aufgrund der Äpfel, habe ich die Zuckermenge reduziert.

    Vielen Dank für diese tolle Idee!

    • Hallo Nadia,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Und wie toll, dass dir der Kuchen so gut schmeckt. Darüber freue ich mich sehr. Die Kombination mit Apfel hört sich auch richtig gut an, so kann man den Kuchen ja auch je nach vorhandenem Trester variieren.

      Viele Grüße,
      Jacqueline

  • 5 stars
    Super tolles Rezept – hat sehr sehr lecker geschmeckt! Ich hatte noch etwas Ingwer mit in meinen Saft gepresst und den Ingwer Trester ebenfalls mit in den Teig geben, was eine super leckere Noten hinzugefügt hat! Vielen Dank für das tolle Rezept 🙂

    • Hallo Lilly,
      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar 😊 Die Idee mit dem Ingwer klingt richtig gut, das stelle ich mir auch super lecker vor.

      Viele Grüße,
      Jacqueline

    • Hallo Angelika,
      Wie schön, dass dir der Kuchen geschmeckt hat 🙂 ich freue mich sehr über deinen lieben Kommentar. Ich hoffe, deine Freundinnen wird der Kuchen auch so gut schmecken.

      Viele Grüße,
      Jacqueline

    • 5 stars
      Top Rezept. Hab 1kg Karotten in den Entsafter. 350 g sind übergeblieben. Das Rezept sonst gleich gelassen bisschen weniger Zucker. Sehr lecker!

      • Hallo Martin,
        Ich freu mich, dass dir der Kuchen schmeckt 🙂 bei der Menge an Karotten lohnt es sich ja auch wirklich alles zu verarbeiten.

        Liebe Grüße,
        Jacqueline

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