Pesto aus Möhrengrün – Karottengrün verwerten

Pesto aus Möhrengrün – Karottengrün verwerten

Das Pesto aus Möhrengrün wird deinen Blick auf Möhrengrün für immer verändern. Denn es schmeckt wirklich gut und ist viel zu schade zum Entsorgen. Das Pesto ist also ideal, um das Karottengrün zu verwerten.

 
Das Pesto steht auf einem Tisch. Daneben liegen die Zutaten des Pestos, wie Zitronen, Knoblauch und Karottengrün.
 

Karottengrün sinnvoll verwerten

 
Möhren mit Grün sind immer ein Zeichen von Frische. Doch damit die Karotten lange halten, muss das Grün schnell entfernt werden. Denn es entzieht ihnen sonst zu viel Flüssigkeit. Und die Karotten verlieren so schnell an Biss. Wie Möhren besonders lange frisch bleiben, könnt ihr nochmal in diesem Beitrag nachlesen. Aber anstatt das Grün direkt zu entsorgen, kann man es auch verarbeiten. Denn Möhrengrün ist nicht nur Kanninchenfutter. Es lässt sich hervorragend zu einem Pesto verarbeiten.
 

Die Zutaten für das Pesto aus Möhrengrün

 

  • Karottengrün: Das Karottengrün sollte noch schön grün sein und noch nicht welk.
  • Knoblauch: Knoblauch gibt dem Pesto einen tollen herzhaften Geschmack.
  • Olivenöl: Ein gutes Olivenöl ist ausschlaggebend für das Pesto. Sowohl für die Konsistenz als auch den Geschmack.
  • Parmesan: Parmesan gehört in jedes gute Pesto, für den Umami-Geschmack. Alternativ kann man auch Hefeflocken verwenden.
  • Sonnenblumenkerne: Die Kerne geben dem Pesto eine tolle Konsistenz. Aber es passen auch andere Nüsse und Samen.
  • Zitronensaft: Der Zitronensaft gibt dem Pesto etwas Säure und Frische. Daher sollte er frisch ausgepresst werden.

 
Das Pesto aus Karottengrün steht auf einem Tisch, fertig zu Servieren.
 

Wie bewahrt man das Karottengrün-Pesto am besten auf?

 

Aufbewahren: Das Pesto sollte auf jeden Fall in sauberen, ausgekochten Gläsern aufbewahrt werden. Wenn es nicht direkt gegessen wird, muss die Oberfläche mit Öl bedeckt werden. So wird Schimmel verhindert. Allerdings ist das Pesto nicht so lange haltbar, da alle Zutaten roh sind. Wenn es noch 4-5 Tagen nicht gegessen wird, empfehle ich es einzufrieren.

Einfrieren: Das Pesto lässt sich auch perfekt einfrieren. Dazu einfach portionsweise einfrieren und bei Bedarf im Kühlschrank auftauen lassen. So hält das Pesto mehrere Monate.

 

Häufige Fragen zu dem Pesto aus Möhrengrün

 

Ist das Karottengrün wirklich essbar?

Ja! Tatsächlich ist das Grün der Karotten essbar. Und es schmeckt wirklich gut. Da es etwas hart ist, eignet sich ein Pesto hervorragend zur Verarbeitung. Das Grün schmeckt etwas herzhaft und leicht nussig.

 

Wie schmeckt das Pesto aus Möhrengrün?

Sehr lecker! Das Pesto schmeckt würzig, leicht nussig und herzhaft. Es ähnelt einen Basilikum-Pesto, aber ist doch noch intensiver vom Geschmack. Probiert es ruhig aus!

 

Pro Tipps für die optimale Zubereitung

 

Frisches Möhrengrün

Das Möhrengrün sollte noch sehr knackig und frisch sein. Welkiges Möhrengrün gehört dann eher auf den Kompost. Daher empfehle ich das Pesto direkt zuzubereiten. Auch wenn man es erst ein paar Tage später isst.

 

Gutes Olivenöl

Das Olivenöl ist ausschlaggebend für den Geschmack. Daher empfehle ich auch kein anderes Öl zu verwenden. Und das Olivenöl sollte auch möglichst von guter Qualität sein. Denn das Pesto schmeckt um so besser, je leckerer das Öl ist.

 
Eine Frau hält eine Schüssel mit Pesto aus Möhrengrün in einer Hand.
 

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Muffins aus Entsafterresten – Tresterverwertung (vegan)
 

Ihr habt das Rezept ausprobiert?

Lasst mich wissen, wie euch das Rezept gefallen hat. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir unten eine Bewertung oder einen Kommentar hinterlasst. Und vergesst nicht mich auf Instagram zu markieren, wenn ihr ein Foto von eurem Möhrengrün-Pesto gemacht habt.
 

Eine Schale mit Pesto aus Karottengrün steht auf einem Tisch

Pesto aus Möhrengrün

Dieses Pesto aus Möhrengrün wird deinen Blick auf Möhrengrün für immer verändern. Denn Möhrengrün schmeckt wirklich gut und ist viel zu schade zum Entsorgen. Verarbeitet zu einem Pesto hat es einen leckeren nussigen Geschmack und schmeckt wunderbar zu Pasta oder Gnocchi.
Autor: Jacqueline
5 von 2 Bewertungen
Vorbereitung 5 Min.
Kochzeit 5 Min.
Gericht Beilage
Portionen 2 Gläser à 125ml

Zutaten
  

  • 100 g Möhrengrün (ca. 1 Bund)
  • 2 Knoblauchzehen (optional)
  • 40 g Sonnenblumenkerne
  • 40 g Parmesan (oder Hefeflocken)
  • 1/2 Zitrone (den Saft davon)
  • 120 ml Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Anleitung
 

  • Das Möhrengrün gründlich waschen, abtropfen lassen und grob hacken.
  • Das Möhrengrün gemeinsam mit dem geschälten Knoblauch und den Sonnenblumenkernen in die Küchenmaschine geben. Den Parmesan ebenfalls hinzugeben. Dann das Olivenöl und den Zitronensaft hinzugeben. Die Zutaten nun zu einem Pesto pürieren. 
  • Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, das Pesto noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  • In saubere, ausgekochte Einmachgläser füllen und direkt verschließen.

Anmerkungen

  • Wenn das Pesto nicht in wenigen Tagen gegessen wird, sollte die Oberfläche mit reichlich Öl bedeckt werden. So bleibt es länger haltbar.
  • Die Sonnenblumenkerne können mit anderen Nüssen und Samen ersetzt werden.
Hast du das Rezept ausprobiert?Lass mich wissen wie es dir geschmeckt hat!



4 thoughts on “Pesto aus Möhrengrün – Karottengrün verwerten”

  • Super leckeres Pesto!! Ich freue mich, dass ich das Möhrengrün meiner selbstangebauten Bio-Möhren jetzt nicht mehr auf dem Kompost entsorgen muss. Ich finde das Pesto köstlich auf einer Scheibe Vollkornbrot mit einer Tomate als Topping. Vielen Dank für das tolle Rezept!!

    • Hi Vera – oh, vielen Dank für deine lieben Worte. Das freut mich so sehr, dass dir das Pesto auch so gut schmeckt.
      Und wie toll, dass du die Möhren selber anbaust. Das hört sich wunderbar an.
      Viele Grüße,
      Jacqueline

  • 5 stars
    Hätte nie gedacht, dass es so gut wird. Danke hierfür. Und da Reste verwertet werden mussten, sind Haselnüsse mit in das Pesto gekommen.

    • Hallo Andreas,

      vielen lieben für deinen Kommentar. Ich freu mich, dass dir das Pesto auch so gut schmeckt.
      Und die Idee mit den Haselnüssen hört sich ja super an.

      Viele Grüße,
      Jacqueline

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