Möhrengrün Pesto ist für mich die perfekte Verwertung des Grüns. Ich mache das Pesto mit Parmesan und Sonnenblumenkernen. So wird es schön cremig und nussig. Es ist in 10 Minuten zubereitet, lange haltbar und kann wie jedes andere Pesto verwendet werden.

Pesto aus Möhrengrün mit Parmesan
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Diese Kochutensilien empfehle ich
- 2 kleinere Einmachgläser oder Gläser mit Schraubverschluss
Zutaten
- 100 g Möhrengrün (ca. 1 Bund)
- 2 Knoblauchzehen
- 40 g Parmesan
- 40 g Sonnenblumenkerne
- 120 ml Olivenöl
- 1/2 Zitrone (den Saft davon)
- Salz und Pfeffer nach Belieben
Zubereitung
- Vorbereitungen: Das Möhrengrün gründlich waschen, trocken schütteln und mit einem Messer grob hacken. Den Knoblauch abziehen und den Parmesan grob in Stücke schneiden
- Pesto herstellen: Das Möhrengrün zusammen mit dem Knoblauch, dem Parmesan, den Sonnenblumenkernen, dem Olivenöl und dem Zitronensaft in die Küchenmaschine geben. Alles zusammen zu einem Pesto pürieren.
- Abschmecken: Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, das Pesto noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Aufbewahren (optional): Das Pesto in saubere, ausgekochte Einmachgläser füllen und direkt verschließen.
Anmerkungen
- Aufbewahren: Das Pesto muss gut verschlossen im Kühlschrank gelagert werden. Wenn man es nicht innerhalb weniger Tage verbrauchen kann, dann sollte die Oberfläche mit reichlich Öl bedeckt werden. So bleibt es länger haltbar. Oder man friert es einfach ein.
- Kerne: Die Sonnenblumenkerne können mit anderen Nüssen und Samen ersetzt werden. Ich hab es auch schon mit Walnüssen, Pinienkernen und Haselnüssen gemacht. Das funktioniert wirklich mit allen Sorten.
Nährwerte pro Portion (ca.)
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Schmeißt das frische Möhrengrün nicht weg. Verwertet es!
Moment mal. Hat sie gerade wirklich gesagt, man kann das grüne Kraut von Möhren essen? Yes, das habe ich, ganz laut und deutlich! Ich weiß, es klingt vielleicht auf den ersten Blick echt komisch (wie macht das überhaupt Sinn? Aber „beim ersten Hören“ klingt auch absolut merkwürdig. Nun gut, ihr wisst, was ich meine 🫢).
Aber das Möhrengrün ist tatsächlich essbar und sogar richtig lecker. Ich finde den Geschmack schwer zu beschreiben. Aber ich denke nussig-intensiv und leicht herb trifft es ganz gut. Falls ihr noch etwas skeptisch seid, macht vielleicht erstmal nur eine kleine Portion. Und bitte, verwendet nach Möglichkeit nur das Grün von Bio-Karotten.
Damit das Pesto richtig lecker wird, schreib ich euch hier nochmal meine Tipps zusammen:
- Frisches Möhrengrün: Der Geschmack des Karottengrün Pestos steht und fällt mit der frische des Grüns. Wenn es nicht mehr saftig grün und frisch ist, wird das Pesto zu herb und bitter. Also macht es lieber direkt, nachdem ihr vom Wochenmarkt oder aus dem Gemüsegarten zurück seid.
- Waschen, waschen, waschen: Das Grün muss wirklich von Sand und Erde befreit werden. Also lieber noch einmal mehr waschen, damit es später nicht knirscht beim Essen.
- Die richtigen Zutaten: Der Zitronensaft muss frisch sein. Es macht wirklich einen großen Unterschied zum abgepackten Saft. Und ja, gutes Olivenöl ist nicht gerade günstig – ich weiß. Aber schaut, dass ihr eines verwendet, das ihr wirklich gerne mögt und in eurer Preisklasse liegt.
Und wenn ihr euch fragt, was ihr mit dem ganzen Pesto machen sollt, dann versucht doch mal diese leckeren Pesto-Blätterteigschnecken oder verwendet es statt Basilikum Pesto in der Bohnen-Pesto-Pfanne.
Hier findest du noch mehr Rezepte zur Resteverwertung



Super lecker! Habe es mit Mandeln gemacht und etwas mehr Zitronensaft. Toll zu geröstetem Brot und Nudeln natürlich 🙂
Hallo Katharina,
das hört sich wunderbar an mit den Mandeln. Ich freue mich total, dass dir das Pesto auch so gut schmeckt – ich mags auch super gerne zu Brot 🙂
Liebe Grüße
Jacqueline
Super leckeres Pesto!! Ich freue mich, dass ich das Möhrengrün meiner selbstangebauten Bio-Möhren jetzt nicht mehr auf dem Kompost entsorgen muss. Ich finde das Pesto köstlich auf einer Scheibe Vollkornbrot mit einer Tomate als Topping. Vielen Dank für das tolle Rezept!!
Hi Vera – oh, vielen Dank für deine lieben Worte. Das freut mich so sehr, dass dir das Pesto auch so gut schmeckt.
Und wie toll, dass du die Möhren selber anbaust. Das hört sich wunderbar an.
Viele Grüße,
Jacqueline
Hätte nie gedacht, dass es so gut wird. Danke hierfür. Und da Reste verwertet werden mussten, sind Haselnüsse mit in das Pesto gekommen.
Hallo Andreas,
vielen lieben für deinen Kommentar. Ich freu mich, dass dir das Pesto auch so gut schmeckt.
Und die Idee mit den Haselnüssen hört sich ja super an.
Viele Grüße,
Jacqueline