Selbstgemachter Obazda mit wenig Camembert

Selbstgemachter Obazda mit wenig Camembert

Obazda ist der Klassiker im Biergarten. Oder auch bei einer wunderbaren Brotzeit oder einem schönen Picknick. Dabei ist der Unterschied zwischen der gekauften und der selbstgemachten Version enorm. Der gekaufte Obazda ist mir zu fest und schmeckt auch nicht sonderlich lecker. Selbst hergestellt aus frischen Zutaten ist er hingegen mein Lieblingsdip. Oder auch ein toller Aufstrich zu herzhaftem Brot. Besonders gefällt mir, dass selbstgemachter Obazda mit wenig Camembert zubereitet werden kann. Versteht mich nicht falsch, ich mag Camembert unglaublich gerne. Tatsächlich finde ich es toll, dass sich diese Variante ideal zur Resteverwertung eignet. Man muss also keinen neuen Käse kaufen, sondern kann das nehmen, was noch vorhanden ist. Denn um ehrlich zu sein, wird dieser Obazda mit wenig Camembert und der gleichen Menge Frischkäse hergestellt. Und das komplett ohne Geschmacksverlust.
 
selbstgemachter Obazda mit wenig Camembert
 

Camembert ist die wichtigste Zutat

 
Hauptbestandteil von Obazda ist Camembert. Und davon reichlich, genauso wie Butter. Wenn man aber nicht mehr ausreichend Camembert zu Hause hat, ist das auch kein Problem. Denn man kann den Obazda auch wunderbar strecken. So wird er zu einer Obazda Creme und erinnert an einen Aufstrich. Dadurch verliert er meiner Meinung nach auch nicht viel an Geschmack. Stattdessen wird er besondern cremig und luftig. Ich mache den selbstgemachten Obazda gerne zu einer Brotzeit. Aber auch immer dann, wenn ich noch Camembert oder Brie zu Hause habe. Der Unterschied zwischen Brie und Camembert ist nämlich nicht so groß. Klar, die Form ist eine andere. Aber geschmacklich unterscheiden sich die beiden Sorten nicht wirklich. Zumindest die milde Variante des Camembert ähnelt einem Brie. Wenn also noch ein Stückchen Weichkäse im Kühlschrank liegt, ist dieses Rezept eine perfekte Verwendungsmöglichkeit.
 
Zutaten für den selbstgerechten Obazda
 

Für den selbstgemachten Obazda mit wenig Camembert braucht ihr:

  • Brie oder Camembert: Ich habe Camembert genommen, aber Brie geht auch problemlos
  • Frischkäse: Durch den Frischkäse bekommt der Obazda eine tolle cremige Konsistenz
  • Butter: Die Butter sollte bereits Zimmertemperatur haben. Dann wird sie deutlich cremiger
  • Paprikapulver und Salz: Ich nehme gerne Paprika edelsüss

 
Die Butter wird cremig gerührt und der Weichkäse in Stücke gerissen. Die Butter und den Käse gemeinsam mit dem Frischkäse in der Küchenmaschine verrühren. Anschließend nach Belieben salzen und Paprikapulver hinzugeben. Der Obazda schmeckt umso intensiver, je länger man ihn ziehen lässt. Und natürlich abhängig von dem Geschmack des Käses.
 
selbstgemachter Obazda mit wenig Camembert
 
Um die Auswahl bei der Brotzeit noch zu erweitern, würde ich noch eingelegte Radieschen auf den Tisch stellen. Das passende Rezept dazu gibt es hier.

Obazda Creme

Diese Obazda Creme kann schnell zu eurem neuen Lieblingsdip werden. Der Obazda ist super schnell zubereitet und man braucht nur wenige Zutaten. Er schmeckt sowohl zur Brotzeit als auch zur Rohkostplatte - oder einfach so zwischendurch mit Crackern.
4 von 1 Bewertung
Kochzeit 10 Min.
Gericht Dip
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 100 g Camembert oder Brie (Zimmertemperatur)
  • 100 g Frischkäse
  • 50 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 1-2 TL Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer

Anleitung
 

  • 50g Butter in einer Küchenmaschine cremig rühren. 
  • 100g Camembert in Stücke reißen und gemeinsam mit 100g Frischkäse zu der Butter geben. Alles kräftig miteinander verrühren. 
  • Wenn die gewünschte Cremigkeit erreicht ist, mit Salz und Pfeffer nach Belieben würzen und 1-2TL Paprika hinzugeben.
  • Die Obazda Creme für mindestens eine Stunde im Kühlschrank aufbewahren. Je länger die Creme durchziehen kann, desto intensiver wird sie. 
Hast du das Rezept ausprobiert?Lass mich wissen wie es dir geschmeckt hat!



2 thoughts on “Selbstgemachter Obazda mit wenig Camembert”

  • 4 stars
    Das liest sich ja erfreulich einfach 🙂 dennoch habe ich 2-3 Fragen:
    – Sollte der Brie/Camembert vor der Verarbeitung im Kühlschrank gelagert werden? Einige andere Rezepte empfehlen nämlich 1-2 Tage lagerung bei Zimmertemperatur?
    – wie lange hält die Creme frisch? Empfiehlt sich die Vorbereitung am Tag vorher? Wie ist es, wenn man nich (Lauch-)Zwiebeln dazu gibt?

    • Hallo Meike,

      vielen lieben Dank für deinen lieben Kommentar. Das Rezept ist wirklich einfach und ich finde es immer wieder lecker 😋
      Zu deinen Fragen:
      -Ich nehme den Brie oder Camembert immer so 30-60 Minuten (je nach Größe des Käses) vorher aus dem Kühlschrank, damit er weicher wird. Ich denke, je länger er bei Zimmertemperatur liegt, desto cremiger wird der Käse. Das ist aber Geschmacksache, ich finde die Konsistenz nach kurzer Zeit schon super und cremig genug 😊. Ich lasse den Obazda dann aber noch etwas ziehen, dann wird er ja auch noch weicher.
      -Ich bereite den Obazda manchmal auch am Tag vorher zu, dann zieht er so richtig schön durch und wird intensiver. Gleiches gilt dann auch für die Lauchzwiebeln. Wer einen stark zwiebeligen Geschmack nicht so mag, sollte sie erst beim Anrichten dazugeben.
      -Zu der Haltbarkeit möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, weil er bei uns immer nach 2 Tagen aufgegessen war 😊 ich gehe aber davon aus, dass er im Kühlschrank ein paar Tage haltbar ist (Er muss dann aber einige Zeit vorm Verzehr aus dem Kühlschrank geholt werden, um weicher zu werden). Und man müsste es sehen, riechen und vor allem schmecken würde, wenn er nicht mehr gut wäre.

      Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen. Ich wünsche dir auf jeden Fall schon einen Guten Appetit.

      Liebe Grüße
      Jacqueline

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