Pesto aus Radieschengrün, das geht? Ja, auf jeden Fall und es ist sogar richtig lecker. Die kleinen Blätter der Radieschen strotzen nur so vor Geschmack und sollten auf jeden Fall verwendet werden.
Radieschengrün kann problemlos verwendet werden
Das Grün der Radieschen muss möglichst schnell von den Knollen getrennt werden. Denn sonst werden die pinken Knollen schnell weich. Doch das Grün muss nicht entsorgt werden. Sondern kann zu einem leckeren Pesto gemacht werden. Und da das Pesto so schnell zubereitet ist und wunderbar aufbewahrt werden kann, gibt es auch nicht mehr viele Ausreden. Also, nichts wie ran an das Pesto!
Die Zutaten
- Radieschengrün: Das Grün der Radieschen sollte noch schön knackig und noch nicht welk sein. Es können sowohl Stiele als auch die Blätter verwendet werden.
- Olivenöl: Mit einem guten Olivenöl schmeckt das Pesto noch besser.
- Walnüsse: Durch die Walnüsse bekommt das Pesto einen leichten Crunch. Es kann aber auch jede andere Nusssorte verwendet werden.
- Zitrone: Der frische Zitronensaft verleiht dem Pesto noch ein wenig Säure und rundet den Geschmack ab.
- Parmesan: Der Parmesan gibt dem Pesto einen herzhafteren Geschmack. Wer ein veganes Pesto herstellen möchte, kann auch stattdessen Hefeflocken verwenden.
Wie bewahrt man das Radieschengrün-Pesto am besten auf?
Aufbewahren: Das Pesto hält sich nicht so lange wie ein gekauftes Pesto. Das liegt daran, dass die Zutaten alle frisch sind und nicht erhitzt wurden. Deswegen sollte man das Pesto in ca. 2 Wochen aufbrauchen. Wichtig ist dabei, nur sauberes Besteck zu verwenden und die Oberfläche des Pestos mit Öl zu beträufeln. So bleibt es länger haltbar.
Einfrieren: Das Pesto kann auch wunderbar eingefroren werden. Dazu das Pesto einfach portionsweise in luftdicht verschlossene Behältnisse geben und einfrieren. Bei Bedarf dann einfach im Kühlschrank auftauen lassen.
Häufige Fragen
Was mache ich mit dem Pesto?
Das Pesto kann wie jedes andere Pesto verwendet werden. Also ganz klassisch auf Nudeln. Oder aber auch als Füllung für diese leckeren Blätterteigschnecken. Außerdem schmeckt es als Topping auf einem Brot mit Frischkäse oder zum Verfeinern von Salaten oder einem Risotto.
Kann ich auch Pinienkerne verwenden?
Natürlich geht das. Die Walnüsse können nach Belieben durch andere Nüsse, Kerne oder Samen ausgewechselt werden.
Wieso wird mein Pesto so stückig?
Das liegt meistens an dem Gerät das verwendet wird. Damit das Pesto schön fein und cremig wird sollte man eine starke Küchenmaschine verwenden. Aber auch mit kleinen Stückchen schmeckt das Pesto hervorragend.
Tipps für die optimale Zubereitung
- Gut pürieren: Das Pesto sollte schön glatt und cremig werden. Das geht am besten mit einer guten Küchenmaschine oder einem Pürierstab.
- Nur grüne Blätter verwenden: Radieschengrün neigt dazu schnell welk zu werden. Die Blätter schmecken dann aber nicht mehr. Daher empfehle ich nur die grünen Blätter zu verwenden und die welken auszusortieren.
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Pesto aus Radieschengrün
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Zutaten
- 1 Bund Radieschengrün
- 2 Handvoll Walnüsse (oder andere Nüsse)
- 150 ml Olivenöl
- 20 g Parmesan
- 1 Zitrone (Saft davon)
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Für das Pesto zuerst das Radieschengrün vorbereiten. Dazu das Grün samt Stiel knapp oberhalb der pinken Knollen abschneiden und gründlich waschen. Anschließend gut trocknen und welke Blätter entfernen.
- Dann das Radieschengrün zusammen mit den Nüssen, dem Olivenöl und dem Parmesan in eine Küchenmaschine geben. Die Zitrone auspressen und den Saft ebenfalls hinzugeben.
- Nun die Zutaten zu einem glatten Pesto pürieren und anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.
- Falls das Pesto nicht am selben Tag verzehrt wird, sollte es in einem sauberen Glas aufbewahrt werden. Die Oberfläche des Pestos glatt streichen und mit Olivenöl bedecken, damit keine Luft an das Pesto gelangt. Gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
Anmerkungen
- Anstelle der Walnüsse kann auch jede andere Nusssorte verwendet werden. Sonnenblumenkörner passen ebenfalls.
- Für eine vegane Variante des Pesto können Hefeflocken anstelle des Parmesans verwendet werden.