Pesto aus Radieschengrün – so einfach geht’s

Pesto aus Radieschengrün – so einfach geht’s

Pesto aus Radieschengrün, das geht? Ja, auf jeden Fall und es ist sogar richtig lecker. Die kleinen Blätter der Radieschen strotzen nur so vor Geschmack und sollten auf jeden Fall verwertet werden.

 
Roggenbrot mit Quark und Pesto
 

Radieschenblätter sind kein Abfall!

 
Ganz ehrlich, bis vor ein paar Jahren habe ich das Radieschengrün nicht gegessen. Das lag vor allem an zwei Punkten. Erstens wusste ich schlichtweg nicht, dass man es essen kann. Zweitens sah es nach ein paar Tagen im Kühlschrank wirklich nicht mehr appetitlich aus. Deswegen schneide ich die Blätter jetzt relativ schnell nach dem Kauf ab. So bleiben die Knollen zum einem schön knackig. Und zum anderen verarbeite ich das Grün so auch direkt.
Wenn man aber nicht direkt zur Verarbeitung der Blätter kommt, kann man das Grün auch in ein feuchtes Küchentuch einwickeln und im Kühlschrank lagern. Nach 1-2 Tagen sollte es aber spätestens gegessen werden. Bevor es welk wird und doch entsorgt werden muss. Und da das Pesto so schnell zubereitet ist und wunderbar aufbewahrt werden kann, gibt es auch nicht mehr viele Ausreden. Also, nichts wie ran an das Pesto!
 

Die Zutaten für das Pesto aus Radieschengrün?

 

  • Radieschenblätter: Die Blätter der Radieschen sollten noch schön grün sein und noch nicht welk. Man kann sowohl die großen Blätter, als auch die kleinen herzförmigen Blätter verwenden. Und auch die Stiele sind zum verzehrgeeignet.
  • Olivenöl: Meine persönliche Empfehlung ist es, ein gutes Olivenöl zu nehmen. Dann schmeckt das Pesto noch besser.
  • Walnüsse: Durch die Walnüsse bekommt das Pesto einen leichten Crunch. Statt der Walnüsse kann aber auch jede andere Nussart oder auch Samen/ Körner verwendet werden. Gebt einfach hinzu, was ihr noch zu Hause habt.
  • Zitrone: Der frische Zitronensaft verleiht dem Pesto noch ein wenig Säure. Limettensaft eignet sich aber genauso gut.
  • Parmesan: Der Parmesan gibt dem Pesto einen herzhafteren Geschmack. Wer ein veganes Pesto herstellen möchte, kann auch stattdessen Hefeflocken verwenden.

 
Pesto aus Radieschengrün
 

Wie bewahrt man das Radieschengrün-Pesto am besten auf?

 
Das Pesto hält sich nicht so lange wie ein gekauftes Pesto. Das liegt daran, dass die Zutaten alle frisch sind und nicht gekocht wurden. Deswegen sollte man das Pesto nach ungefähr 2 Wochen aufbrauchen. Hier sind noch ein paar Tipps, die übrigens für jedes Pesto gelten: Verwendet immer sauberes Besteck und lagert das Pesto im Kühlschrank. Falls ihr das Pesto nicht direkt aufesst, solltet ihr die Oberfläche immer mit Öl bedecken. Dazu das Pesto mit der Löffelrückseite glatt streichen und neues Olivenöl hinzugießen. Man kann das Pesto aber wunderbar einfrieren. Das Pesto einfach portionsweise in luftdicht verschlossene Behältnisse geben.
 
Radieschengrün Pesto auf Brot
 

Für weitere Rezeptideen schaut doch auch mal hier vorbei:

Radieschenblätter Salat- Radieschengrün verwerten
Einfache Blätterteigschnecken mit Pesto
Pesto aus Möhrengrün – vegan und glutenfrei
 

Ihr habt das Rezept ausprobiert?

Lasst mich wissen, wie euch das Rezept gefallen hat. Ich freue mich total, wenn ihr mir unten eine Bewertung oder einen Kommentar hinterlasst. Und vergesst nicht mich auf Instagram zu markieren, wenn ihr ein Foto von eurem Pesto aus Radieschengrün gemacht habt.
 

Radieschen Blätter Pesto

Pesto aus Radieschen-Grün

Radieschen-Grün ist tatsächlich richtig lecker und viel zu schade, um entsorgt zu werden. Das Grün steckt voller Vitamine und Nährstoffe und lässt sich im Handumdrehen zu einem leckeren Pesto verarbeiten. Das Pesto schmeckt klassisch auf Pasta, auf Brot oder kann mit Frischkäse zu einem leckeren Dip vermischt werden.
Autor: Jacqueline
No ratings yet
Kochzeit 10 Min.
Portionen 1 Glas

Zutaten
  

  • 1 Bund Radieschengrün (ca. 80 g)
  • 2 Handvoll Walnüsse (oder andere Nüsse)
  • 150 ml Olivenöl
  • 20 g Parmesan
  • 1 Zitrone (Saft davon)
  • Salz und Pfeffer

Anleitung
 

  • Zuerst die Radieschen Blätter vorbereiten. Welke Blätter entfernen, gründlich waschen und trocken schütteln. Die Stiele können problemlos mit verarbeitet werden.
  • Dann die Blätter mit den restlichen Zutaten zu einem Pesto pürieren. Das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • In ein ausgekochten Glas umfüllen, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
  • Wenn es nicht am selben Tag verzehrt wird, die Oberfläche glatt streichen und mit Öl bedecken. So auch verfahren, wenn das Pesto nicht auf einmal aufgegessen wird. Die Ölschicht verhindert, dass Luft an das Pesto kommt und so hält es sich länger.

Anmerkungen

  • Anstelle der Walnüsse, kann auch jede andere Nusssorte verwendet werden. Körner und Samen gehen auch.
  • Wer kein Parmesan verwenden möchte, kann auch Hefeflocken nehmen. 
Hast du das Rezept ausprobiert?Lass mich wissen wie es dir geschmeckt hat!



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Rezept Bewertung