Linzer Plätzchen ohne Ei

Meine Linzer Plätzchen bestehen aus einem Mürbeteig ohne Ei. Der Teig wird von Hand geknetet, ausgerollt, ausgestochen und mit fruchtiger Marmelade gefüllt. Das Rezept reicht für 35 Kekse.

Eine Nahaufnahme von den Linzer Plätzchen ohne Ei.
Ein Abkühlgitter mit Spitzbuben.

Linzer Plätzchen ohne Ei

Mit diesem Rezept gelingen dir Linzer Plätzchen auch ohne Ei. Der Teig ist schnell vorbereitet und klebt nicht. Und die Kekse sind herrlich mürb, voller Marmelade und ein Highlight in deiner Plätzchendose.
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Vorbereitung 25 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Kühlen 1 Stunde
Gericht Plätzchen
Küche Deutsch
Portionen 35 Kekse
Calories 99 kcal

Diese Kochutensilien empfehle ich

  • 1 Nudelholz
  • 1 Plätzchen Ausstecher
  • 1 Kleiner, runder Ausstecher
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Zutaten
  

  • 300 g Weizenmehl
  • 100 g Zucker
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 200 g weiche Butter
  • 2 EL Milch

Zum Verzieren

  • 1 EL Puderzucker
  • 200 g Marmelade oder Gelee nach Wahl

Zubereitung
 

  • Teig kneten: Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.
    Die Zutaten für den Teig sind in einer Schüssel.
  • Teig kühlen: Den Teig zu einem Viereck formen und in Klarsichtfolie einschlagen. Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
    Der Teig ist in Klarsichtfolie eingewickelt.
  • Ofen vorheizen: Den Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  • Teig ausrollen: Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit einem bemehlten Nudelholz etwas 4 mm dick ausrollen. Sollte der Teig am Nudelholz kleben, noch etwas Mehl oben auf den Teig geben.
    Plätzchen Teig wird ausgerollt.
  • Plätzchen ausstechen: Mit einem Ausstecher nach Wahl Plätzchen ausstechen und die Hälfte der Plätzchen auf das Backblech legen. Bei der anderen Hälfte mit einem kleinen Ausstecher mittig ein Loch ausstechen und dann ebenfalls aufs Backblech legen.
    Der Teig liegt ausgerollt auf der Arbeitsfläche und wird ausgestochen.
  • Mein Tipp: Die Teigreste mit den Händen wieder zu einem glatten Teig kneten und erneut ausrollen und ausstechen. Wenn der Teig zu warm geworden ist, einfach wieder für 10-15 Minuten in den Kühlschrank geben.
  • Spitzbuben backen: Die Plätzchen-Hälften im vorgeheizten Backofen für etwa 10 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.
  • Puderzucker bestäuben: Die Plätzchen-Hälfte mit Loch nun mit Puderzucker bestäuben.
    Die obere Hälfte der Spitzbuben wird mit Puderzucker bestäubt.
  • Spitzbuben füllen: Auf die Plätzchen Hälfte ohne Loch nun mit einem Teelöffel etwas Marmelade geben und verstreichen. Die Hälfte mit Loch dann daraufsetzen und leicht andrücken.
    Die untere Hälfte der Spitzbuben wird mit Gelee bestrichen.
Nährwerte pro Portion (ca.)
Kalorien: 99kcal
Eiweß: 1g
Kohlenhydrate: 13g
Fett: 5g
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Meine Tipps zu den Zutaten

  • Weizenmehl: Ich empfehle Weizenmehl Type 405. Das macht die Kekse schön zart. 
  • Zucker: Die Kekse müssen süß sein. Deswegen verwende ich Zucker und Vanillezucker. Wenn man es weniger süß mag, kann man die Menge natürlich auch reduzieren.
  • Butter: Die Butter muss wirklich weich sein. Ich stelle sie einige Stunden vorher raus. Wenn man es mal vergessen hat, kann man sie auch mit einem Teller auf die Heizung stellen. Dann gehts schneller.
  • Milch: Man braucht nur ganz wenig Milch, um den Teig geschmeidig zu bekommen. Da der Teig ohne Eier gemacht wird, fehlt ein wenig Flüssigkeit, die man ergänzen muss. 
  • Puderzucker: Der Puderzucker wird zum Bestäuben der Kekse verwendet. Das ist natürlich optional, sorgt aber für eine hübsche Optik.
  • Marmelade: oft werden die Linzer Plätzchen mit Johannisbeergelee gemacht. Aber ich habe sie auch schon mit Himbeer- und Erdbeermarmelade gemacht. Also verwendet einfach was ihr mögt und zu Hause habt.

So werden die Linzer Plätzchen perfekt

  1. Gut kneten: Der Teig wirkt erst etwas bröselig. Aber man muss einfach noch etwas länger kneten, bis sich die Zutaten gut verbinden. Und per Hand geht es deutlich besser. Denn Körperwärme macht die Butter noch zarter.
  2. Leicht bemehlen: Die Arbeitsfläche und das Nudelholz dürfen nicht zu doll bemehlt werden. Das würde die Plätzchen trocken machen. 
  3. Runder Ausstecher: Das kleine Loch in der oberen Kekshälfte sollte nicht zu groß sein. Wenn der Rand nämlich zu dünn wird, brechen die Kekse schnell beim Verzieren. Ich nehme eine Metall-Tülle für den Spritzbeutel. Die hat die perfekte Öffnung am Ende.
  4. Teigreste verarbeiten: Je öfter man den Teig ausrollt und aussticht, desto schwieriger wird er zu verarbeiten. Deshalb immer das überschüssige Mehl abklopfen, bevor man den Teig knetet. So wird er nicht zu trocken.

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Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Backen! Schreib mir gerne, wie dir die Linzer Plätzchen gefallen.
Eine Frau sitzt an einem Tisch und trinkt Kaffee.
Alles Liebe,
Jacqueline


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