Die Brotwürfel werden mit Öl, Knoblauch und getrockneten Kräutern vermengt und dann 10 Minuten im Ofen geröstet. So werden sie gleichmäßig braun und knusprig. Die Knoblauch Croutons sind das perfekte Topping für Suppen oder Salate. Ich liebe sie aber auch als herzhaften Snack zu einem Aperitif.

Knoblauch Croutons selber machen (im Ofen)
Ich freu mich über deine Bewertung!
Klicke einfach auf die Sterne
Diese Kochutensilien empfehle ich
- 1 Keramikreibe oder
Zutaten
- 200 g Weißbrot
- 2 Knoblauchzehen
- 35 g Olivenöl
- 0,5 TL Salz
- 2 TL italienische Kräuter, gerebelt
Zubereitung
- Ofen vorheizen: Heize den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vor.
- Brot schneiden: Schneide das Brot in kleine, etwa gleich große Würfel. Ideal sind 2 cm breite Würfel.

- Knoblauch reiben: Schäle den Knoblauch und reibe die Zehen zu einer ganz feinen Paste.

- Marinade herstellen: Vermenge den geriebenen Knoblauch mit dem Olivenöl, dem Salz und den Kräutern in einer Schüssel zu einer Marinade.

- Croutons marinieren: Gib die Marinade über die Croutons und vermenge alles zusammen mit den Händen. Alle Croutons sollten mit Öl und Kräutern benetzt werden.

- Croutons rösten: Verteile die marinierten Brotwürfel auf einem Backblech. Röste sie für 10-12 Minuten im Ofen (mittlere Schiene). Rühre nach der Hälfte der Zeit die Croutons um, sodass sie gleichmäßig bräunen.

- Aufbewahren: Die Croutons werden beim Abkühlen noch knuspriger und können luftdicht verschlossen bis zu 2 Wochen aufbewahrt werden.
Nährwerte pro Portion (ca.)
REZEPT TEILEN
Die schnellste Möglichkeit Brot zu verbrauchen
Croutons sind für mich wirklich die einfachste und schnellste Möglichkeit, um altes Brot aufzubrauchen. Seitdem ich sie selber mache, kaufe ich zum Beispiel gar keine fertigen Croutons mehr aus dem Supermarkt. Der Geschmack ist wirklich ein ganz anderer.
Das Tolle ist, dass man die Croutons eigentlich aus jedem Brot machen kann. Ich finde sie aus Weißbrot aber am leckersten.
Deswegen mache ich sie immer, wenn ich noch etwas Baguette oder italienisches Ciabattabrot übrig habe.
Aber natürlich kann man sie auch aus Vollkornbrot oder Sauerteigbrot machen. Es ist nur wichtig, dass das Brot nicht süß ist. Das schmeckt wirklich gar nicht.
Die knusprigen Croutons sind ein wunderbares Topping für Salate, aber ich mag sie besonders gerne zu Suppen. Die Knoblauch Croutons esse ich zum Beispiel super gerne zu dieser mediterranen Linsensuppe mit Tomate und Zitrone.
So werden die Croutons besonders gut
- Trockenes Brot: Je trockener das Brot ist, das du verarbeiten möchtest, desto besser werden die Croutons. Denn bei frischem Brot werden die Croutons schnell zu fettig, da sie das ganze Öl direkt aufsaugen.
- Knoblauch in Öl: Der Knoblauch muss unbedingt komplett im Öl vermengt sein. Das Öl schützt ihn davor zu verbrennen.
- Richtige Backtemperatur: Viele Rezepte geben eine Temperatur von 180°C oder weniger an. Ich habe mit einer höheren Ofentemperatur bessere Erfahrungen gemacht. So werden die Brotwürfel viel knuspriger.
- Mittlere Schiene: Die Croutons dürfen nicht zu nahe an den Heizstäben oben im Ofen sein. Denn sonst verbrennen sie zu schnell.
Hier findest du noch mehr Rezepte, um Brot aufzubrauchen


