Kartoffelbrot mit gekochten Kartoffeln und Trockenhefe

Dieses Kartoffelbrot ist ideal, um Kartoffeln vom Vortag zu verbrauchen. Das Brot ist von aussen knusprig und von innen herrlich weich. Der Teig besteht nur aus wenigen Zutaten aus dem Vorratsschrank und ist schnell vorbereitet.

Eine Frau hält das Kartoffelbrot in den Händen.

Kartoffelbrot ohne Sauerteig und ohne Ei

Das leckere Kartoffelbrot wird mit Trockenhefe und Olivenöl gemacht. Man braucht also keinen Sauerteig-Ansatz und muss auch nicht Tage im Vorfeld beginnen, den Teig anzusetzen. Stattdessen ist es schnell und einfach vorbereitet. Und es enthält tatsächlich nur wenige Zutaten, die allesamt typische Vorräte sind. Daher ist das Brot also ideal, um Kartoffeln vom Vortag aufzubrauchen. Und das ganz ohne Einkauf und mit wenig Aufwand.

Die Zutaten

  • Kartoffeln: Die gekochten Kartoffeln sind natürlich die Hauptzutat. Sie müssen auf jeden Fall gut ausgekühlt sein. Die Sorte ist dabei nicht wichtig.
  • Mehl: Helles Weizenmehl ist hier tatsächlich am besten geeignet. Denn dadurch wird das Brot schön weich und fluffig von innen. Ob 405er oder 550er Mehl ist aber egal.
  • Salz: Das Salz gibt dem Brot die nötige Würze.
  • Trockenhefe: Die Hefe macht das Brot schön luftig und locker, ohne nach Hefe zu schmecken.
  • Olivenöl: Das Olivenöl macht den Teig noch geschmeidiger und gibt dem Brot einen tollen Geschmack.

Schritt-für-Schritt Anleitung

Die vollständige Zutatenliste und Anleitung findest du am Ende des Beitrags in der Rezeptkarte

Schritt 1: Den Teig vorbereiten

Für das Kartoffelbrot zuerst das Mehl mit dem Salz und der Trockenhefe in eine Schüssel geben. Dann die Kartoffeln ohne Schale durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Kartoffeln zu den trockenen Zutaten geben und dann das Wasser hinzugeben. Den Teig für 5 Minuten zu einem groben Teig kneten und erst dann das Olivenöl hinzugeben. Jetzt nochmal für 5 Minuten kneten, bis ein glatter Teig entsteht.

Die Zutaten für das Kartoffelbrot.
Die trockenen Zutaten sind zusammen in einer Schüssel.
Die gepressten Kartoffeln  wurden zu den anderen Zutaten in die Schüssel gegeben.

Schritt 2: Das Brot formen

Den Teig nun für 2 Stunden abgedeckt ruhen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte zu einem runden Laib Brot formen. Der Teig ist relativ klebrig, aber wenn er leicht bemehlt wird, ist er einfach formbar. Das geformte Brot dann direkt mittig auf ein Backpapier legen. Das Brot wird in einem ofenfesten Topf mit Deckel gebacken, der auf jeden Fall gut aufgeheizt sein muss. Daher den Backofen samt Topf ruhig schon 30-45 Minuten vor dem Formen des Brotes vorheizen.

Ein grober Teig ist in der Schüssel.
Eine Person gibt Olivenöl zu dem Teig.
Der fertige Teig ist zu einer Kugel geformt worden.

Schritt 3: Das Brot backen

Den aufgeheizten Topf aus dem Backofen holen, den Deckel abnehmen und das Brot samt Backpapier in den Topf setzen. Den Deckel direkt wieder auf den Topf geben und dann in den Backofen stellen. Das Brot für 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 210°C reduzieren und für weitere 25 Minuten backen. Anschließend den Deckel von dem Topf nehmen und das Brot ohne Deckel für weitere 5-10 Minuten backen.

Der Teig ist in der Schüssel aufgegangen.
Das geformte Brot liegt auf einer Arbeitsfläche mit Mehl.
Das Brot ist mit Backpapier in einem Topf.

Wie bewahrt man das Kartoffelbrot am besten auf?

Aufbewahren: Das Brot bleibt bis zu 3 Tage fluffig und weich. Voraussetzung dafür ist, dass man immer nur so viel abschneidet, wie benötigt wird. Denn sobald es in Scheiben geschnitten wurde, trocknet das Brot schneller aus. Aber die trockenen Scheiben eignen sich beispielsweise für Bruschetta.

Einfrieren: Das Brot lässt sich hervorragend einfrieren. Dazu am besten vorher in Scheiben schneiden und erst dann einfrieren. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur liegen lassen oder nochmal im Ofen aufbacken.

Häufige Fragen

Kann ich auch Frische Hefe verwenden?

Ja, das geht natürlich auch. Die Hefe aber am besten vorher in dem Wasser auflösen und erst dann zu den anderen Zutaten geben.

Kann ich das Brot auch ohne Topf backen?

In dem Fall würde ich zu einem Pizzastein raten, der vorher mit aufgeheizt wurde. Und falls vorhanden, ist eine Backkuppel auch ideal. Denn so wird das Brot schön knusprig von außen und bleibt von innen saftig.

Wozu passt das Kartoffelbrot?

Tatsächlich passt es zu allem. Ich mag es gerne nur mit etwas Olivenöl und Salz. Aber zu einem leckeren Dip, zum Grillen, zur Suppe oder als Grundlage für Sandwiches ist es super.

Kann ich die Kartoffeln auch frisch kochen?

Ja, das geht auch. Allerdings dürfen die Kartoffeln für den Teig nicht mehr heiß sein. Daher also nach dem Kochen ausreichend Zeit einplanen, damit die Kartoffeln noch auskühlen können.

Was kann ich anstelle einer Kartoffelpresse verwenden?

In dem Fall rate ich zu Muskelkraft. Also die Kartoffeln mit einem Stampfer oder einer Gabel so lange zerdrücken, bis keine Stückchen mehr sichtbar sind. Von einem Pürierstab würde ich eher abraten. Denn so werden die Kartoffeln zu matschig und der Teig bekommt eine andere Struktur.

Tipps für die optimale Zubereitung

  1. Kartoffelpresse verwenden: Die Kartoffeln bekommen durch die Kartoffelpresse die beste Konsistenz. Es bleiben keine Stücke mehr übrig und sie sind nicht matschig. So wird der Teig schön geschmeidig.
  2. Im Topf backen: Durch das Backen im Topf wird das Brot von außen super knusprig und bleibt von innen schön weich und fluffig. Wer keinen ofenfesten Topf hat, sollte auf jeden Fall einen Pizzastein verwenden und falls vorhanden eine Backglocke.
Eine Person tunkt das Brot in Olivenöl.

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Ein aufgeschnittenes Kartoffelbrot liegt auf einem Brett.

Kartoffelbrot mit gekochten Kartoffeln und Trockenhefe

Dieses einfache Kartoffelbrot besteht aus nur wenigen Zutaten und ist ganz einfach zubereitet. Das fluffige Brot wird mit Trockenhefe und Olivenöl gemacht. So wird es wunderbar luftig und weich. Außerdem ist ideal, um die restlichen Kartoffeln vom Vortag zu verwenden.
Autor: Jacqueline Alfers
5 von 11 Bewertungen
Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 45 Minuten
Ruhezeit 2 Stunden
Gericht Brot
Portionen 1 Brot

Kochutensilien

  • 1 ofenfester Topf mit Deckel
  • 1 Küchenmaschine oder Mixer mit Knethaken

Zutaten
  

  • 500 g Weizenmehl
  • 7 g Trockenhefe
  • 7 g feines Salz
  • 300 g gekochte Kartoffeln (abgekühlt)
  • 315 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl

Instruction
 

Die Vorbereitung

  • Für den Teig zuerst das Weizenmehl mit der Trockenhefe und dem Salz in einer Schüssel grob verrühren.
  • Als Nächstes die gekochten Kartoffeln ohne Schale durch eine Kartoffelpresse drücken und zu den anderen Zutaten geben.
  • Dann das lauwarme Wasser hinzugeben und alles zusammen für 5 Minuten auf niedriger Stufe kneten, bis ein grober Teig entsteht.
  • Nun das Olivenöl hinzugeben und für weitere 5 Minuten auf niedriger Stufe kneten. Der Teig sollte nun geschmeidig, aber klebrig sein.
  • Den Teig für 2 Stunden bei Zimmertemperatur abgedeckt ruhen lassen.

Das Backen

  • Während der Teig ruht, einen ofenfesten Topf mit Deckel in den Backofen stellen und den Ofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte oder alternativ bemehlten Händen zu einem runden Laib formen. Das geformte Brot dann direkt mittig auf ein Backpapier legen.
  • Den aufgeheizten Topf aus dem Backofen holen (Achtung heiß), den Deckel abnehmen und das Brot samt Backpapier in den Topf geben. Nun den Deckel wieder auf den Topf geben und in den Ofen stellen.
  • Nach 10 Minuten die Temperatur auf 210°C reduzieren und das Brot für weitere 25 Minuten backen lassen.
  • Jetzt den Deckel abnehmen und das Brot je nach gewünschter Bräunung für 5-10 Minuten ohne Deckel backen lassen.

Anmerkungen

  • Kartoffeln: Die Kartoffeln können ruhig vom Vortag sein. Sie können aber auch frisch gekocht werden – dann nur vollständig auskühlen lassen.
  • Vorheizen: Der Backofen samt Topf sollte wirklich gut vorgeheizt sein. Je nach Ofen also ruhig 30-45 Minuten vorheizen. Denn nur so bekommt das Brot eine gute Kruste. 
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6 thoughts on “Kartoffelbrot mit gekochten Kartoffeln und Trockenhefe”

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