Türkisches Fladenbrot lässt sich viel einfacher selbst machen, als du vielleicht denkst. Mit meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingen dir wunderbar weiche und fluffige Brote. Sie sind perfekt zum Füllen als Döner oder Pita. Aber auch als Beilage zum Grillen oder Dippen.

Türkisches Fladenbrot mit Trockenhefe
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Zutaten
- 560 g Weizenmehl
- 7 g Trockenhefe
- 15 g Salz
- 230 ml Wasser
- 230 ml Milch (+ Milch zum Bestreichen)
- 4 EL Olivenöl
- Sesam zum Bestreuen
Zubereitung
- Teig herstellen: Verrühre alle Zutaten mit einem Löffel zu einem groben Teig. Nur so lange rühren, bis das Mehl komplett eingearbeitet ist.

- Teig ruhen lassen: Decke den Teig ab und lasse ihn 60 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen.
- Portionieren: Gib den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und teile ihn in 4 gleich große Stücke. Forme mit feuchten Händen aus jedem Stück eine Kugel und setze sie direkt auf ein Backblech mit Backpapier. Lasse sie nochmal 20 Minuten riuhen.
- Ofen vorheizen: In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

- Brote formen: Bestreiche die Teiglinge mit Milch bestreichen und schiebe sie vorsichtig mit den Fingern in die Breite. Sie sollten etwa 1,5–2 cm dick werden.

- Verzieren: Drücke in jeden Teigling nun mit nassen Fingerspitzen einen Kreis, etwa 2 cm vom Rand entfernt. Drücke dann mit den Fingerspitzen ein Pluszeichen in den Kreis.

- Backen: Verteile noch etwas Sesam auf den Broten und backe sie für 15-20 Minuten, bis sie leicht gebräunt sind.

Video
Anmerkungen
- Wenn du statt zwei kleinen ein großes Fladenbrot machen möchtest, musst du die Backzeit auf 20-25 Minuten erhöhen.
- Das Muster kann man nach Belieben auch weglassen oder verändern.
Nährwerte pro Portion (ca.)
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Darum wirst du dieses Fladenbrot lieben
Wenige Zutaten
Der Teig besteht aus nur sechs einfachen Zutaten, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast. Mein Rezept kommt ohne Ei und Joghurt aus – und mit pflanzlicher Milch wird es sogar vegan. Ich habe mit NoMilk die beste Erfahrung gemacht.
Ohne Kneten
Du brauchst den Teig nicht zu kneten – einfach mit einem Löffel verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
Vielseitig verwendbar
Ob als Beilage, zum Grillen oder zum Dippen – dieses Fladenbrot passt einfach immer. Besonders lecker mit meiner türkischen Fetacreme oder meinem Paprika-Walnuss-Dip
Tipps für das perfekte Ergebnis
- Nicht zu viel Mehl – Die Arbeitsfläche muss mit Mehl bestäubt werden, damit der Teig nicht festklebt. Allerdings sollte es wirklich nur so viel Mehl sein, dass man ihn gut zu einer flachen Kugel formen kann. Wenn du zu viel Mehl nimmst, arbeitest du dieses beim Formen in den Teig ein und das Fladenbrot wird zu trocken.
- Gut bestreichen – Die Teiglinge müssen gut mit Milch bestrichen werden und die Finger sollten immer mit Milch benetzt sein. Sonst klebt der Teig zu sehr an den Händen. Außerdem lässt sich das Fladenbrot besser in die Breite schieben und das Muster eindrücken. Und es bekommt eine schönere Bräune.
Das solltest du noch zu dem Rezept wissen
Dein Fladenbrot ist beim Backen zu hart geworden?
Dann leg das Brot direkt nach dem Backen in ein Küchentuch aus Baumwolle und wickle es darin ein. Das Brot sollte unbedingt noch heiß sein. Beim Abkühlen im Tuch kann der heiße Dampf des Brotes nicht entweichen und das Brot wird so wieder weicher.
Kann ich den Teig auch vorbereiten?
Absolut. Der Teig kann bis zu einem Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Er muss luftdicht verpackt sein, damit er nicht austrocknet. Vor dem Backen sollte er wieder Zimmertemperatur annehmen – nur so wird das Fladenbrot schön locker.
So kannst du es aufbewahren
Das türkische Fladenbrot schmeckt frisch am besten. Wenn du es dennoch aufbewahren möchtest, empfehle ich es in einem Gefrierbeutel aufzubewahren. So wird es nicht so schnell hart. Zum Auffrischen einfach von außen leicht mit Wasser bepinseln und kurz im Ofen aufbacken. Du kannst das Brot auch gut einfrieren.
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Jacqueline



Seit ich dieses Rezept kenne, wird bei uns kein Fladenbrot mehr gekauft, ist einfach und schnell zubereitet und wird zuverlässig fluffig! (Gutes Olivenöl lohnt sich)