Selbstgemachte Gemüsebrühe

Selbstgemachte Gemüsebrühe

Passiert es euch auch immer wieder, dass ihr gerade im Winter mit dem festen Vorsatz einkaufen geht, alles für eine leckere selbstgemachte Suppe zu kaufen? Ihr kauft also einen großen Bund Suppengrün und alles andere, was ihr noch für die Suppe benötigt und kommt dann in den nächsten Tagen doch nicht dazu eine Suppe zu kochen?
 

 
Das passiert auch mir leider häufiger als gedacht. Ich koche zwar gerne und häufig Suppen, aber meistens nur schnelle Gemüsecremesuppen. Da muss man nicht viel schneiden, denn es wird ja eh alles püriert. Und mit Instant-Gemüsebrühe bekommt die Suppe dann ja auch schnell einen intensiven Geschmack. Leider sind diese gekauften Gemüsebrühen alles andere als hochwertig und gesund. Die meisten Brühen enthalten Geschmacksverstärker oder haben eine so komplizierte Zutatenliste, dass man ein Lexikon aufschlagen müsste, um zu verstehen, was da eigentlich so drin ist.
 
Ich habe schon oft von selbst gemachter Gemüsebrühe gelesen und als ich mal wieder ein Bund Suppengrün übrig hatte, habe ich die Chance ergriffen und selber Gemüsebrühe hergestellt. Und was soll ich sagen: Und es ist wahrscheinlich das einfachste Rezept auf der Welt und der Nutzen ist einfach unschlagbar. Ich peppe gefühlt jedes Gericht mit dieser Brühe auf. Selbst Nudeln und Kartoffeln habe ich letztens in der Gemüsebrühe gekocht. Der Tipp kommt von meiner Oma und ist einfach goldwert – die Nudeln schmecken gleich viel besser.
 

 
Die selbstgemachte Brühe lohnt sich also gleich doppelt. Zum einem könnt ihr das Suppengrün, dass ihr bereits zu Hause komplett verwenden und müsst es nicht wegwerfen. Zum anderen wisst ihr jetzt, welche Zutaten in eurer Brühe sind und müsst nicht mehr die Brühe voller künstlicher Inhaltsstoffe verwenden.
 
Für die Gemüsebrühe braucht ihr:

  • Suppengrün: Ich kaufe beim Obst- und Gemüsehändler um die Ecke häufig einen fertigen Bund Suppengrün mit Möhren, Sellerie, Porree und Petersilie. Alles ist mit einem kurzen Faden zusammengebunden und plastikfrei
  • Salz: Ich habe grobes Meersalz verwenden. Ihr könnt aber genauso gut „normales“ Kochsalz verwenden
  • Gläser mit Schraubverschluss: Ich sammle immer alte Marmeladengläser, die haben eine schöne Größe für die selbstgemachte Brühe. Die Gläser müssen sterilisiert werden, bevor ihr die Brühe einfüllt.

 
Das Gemüse und die Kräuter werden kleingeschnitten und in einer Küchenmaschine gehäckselt. Dann das Salz hinzugeben und nochmals kurz umrühren. In die ausgekochten Gläser gefüllt und gekühlt aufbewahrt, hält sich die Brühe aufgrund des hohen Salzgehalts mehrere Monate.
 

 
Zusatz: Ihr könnt die Gemüsebrühe nach Belieben abändern und zum Beispiel mit Basilikum, Rosmarin und Thymian zu einer italienischen Gemüsebrühe machen. Gerade bei den Kräutern kann man hier wirklich nach Herzenslust variieren. Und da die Brühe so lange haltbar ist, kann man immer ein paar Gläser auf Vorrat vorbereiten. Sie eignen sich auch super als kleines Mitbringsel für Familie und Freunde.
 

Selbstgemachte Gemüsebrühe aus Suppengrün

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Vorbereitung 5 Min.
Kochzeit 2 Min.
Arbeitszeit 7 Min.
Gericht Beilage
Portionen 4 Gläser

Zutaten
  

  • 500 Gramm Suppengrün
  • 75 Gramm Salz

Anleitung
 

  • Das Gemüse schälen und in große Stücke schneiden. Die Kräuter waschen und trockentupfen.
  • Das Gemüse und die Kräuter in die Küchenmaschine geben und für 2-3 Minuten häckseln. 
  • Pro 100 Gramm Gemüse ungefähr 15 Gramm Salz hinzugeben und noch einmal für ein paar Sekunden häckseln. 
  • Die selbstgemachte Gemüsebrühe in zuvor sterilisierte Gläser geben. Die Mischung lässt sich wie "normale" Gemüsebrühe verwenden: Einfach 1-2 TL pro 500gr Wasser verwenden. 
  • Die Mischung hält aufgrund des hohen Salzgehaltes mehrere Monate im Kühlschrank. Auch ein bereits geöffnetes Glas lässt sich Problem mehrere Wochen verwenden. Vorausgesetzt, man verwendet immer nur saubere Löffel und verschließt das Glas anschließend wieder gut.
Hast du das Rezept ausprobiert?Lass mich wissen wie es dir geschmeckt hat!


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