Hefezopf mit Quark ohne Ei

Hefezopf mit Quark ohne Ei


Wie wäre es mit einem wunderbar fluffigen Hefezopf mit Quark ohne Ei? Dieser luftig, lockere Hefeteig bekommt durch den Quark eine herrliche Konsistenz und schmeckt unglaublich gut.

 
Luftiger Hefezopf
 
Quark ist ein wunderbares Lebensmittel. Nur leider ist er nicht lange haltbar. Klar, solange die Packung Quark noch verschlossen ist, hält er sich problemlos. Oft auch länger als das angegebene MHD. Aber einmal geöffnet, sollte er schon relativ zeitnah verbraucht werden. Warum also den Quark nicht mal in einem leckeren Hefegebäck verwenden? Also, wenn ihr Lust auf ein wunderbar fluffiges Hefegebäck habt, dann ist der Hefezopf genau richtig für euch.
 

Zutaten für den Hefezopf mit Quark

 

  • Quark: Der Quark verleiht dem Teig eine wunderbare Konsistenz. Den Teig kann man sowohl mit 20 prozentigem oder 40 prozentigem Speisequark zubereiten.
  • Mehl und Zucker: Ich verwende für den Hefezopf am liebsten Weizenmehl Typ 550. Man kann aber auch Typ 405 verwenden. Mit Dinkelmehl habe ich den Teig bisher noch nicht gemacht. Der Zucker gibt dem Hefegebäck eine tolle Süße, ohne dabei zu sehr im Vordergrund zu stehen. Die Menge kann man aber bei Bedarf noch weiter reduzieren.
  • Hefe: Ich bereite Hefegebäck am liebsten mit frischer Hefe zu. Man kann aber auch Trockenhefe verwenden.
  • Margarine: Die Margarine gibt dem Teig die nötige Geschmeidigkeit. Natürlich kann man stattdessen auch Butter verwenden.
  • Wasser und Salz: Man kann natürlich auch stattdessen Milch verwenden. Wichtig ist nur, dass die Flüssigkeit lauwarm ist, damit die Hefe die volle Wirkung entfalten kann. Ein wenig Salz

 
Hefezopf mit Quark und Marmelade
 

Wie bewahrt man den Hefezopf am besten auf?

 
Hefegebäck hält sich eigentlich relativ lange. Das einzige, was passieren kann, ist das er mit der Zeit trocken wird. Dann kann man ihn aber immer noch bspw. für French Toast aus altem Hefegebäck verwenden. Das Austrocknen lässt sich verhindern, wenn man den Zopf möglichst luftdicht verpackt. Dazu eignen sich Brotkästen, Brotbeutel oder auch Tupperdosen.
Der Hefezopf lässt sich aber auch wunderbar einfrieren. Dazu am besten vor dem Einfrieren in Scheiben schneiden. So kann man ihn dann bei Bedarf immer portionsweise auftauen.
 
Hefezopf mit Quark ohne Ei
 

Häufige Fragen für den Hefezopf mit Quark ohne Ei

 

Kann man den Teig auch am Abend vorher vorbereiten?

Ja, man kann den Teig am Abend vorher vorbereiten. Dann muss er aber über Nacht im Kühlschrank gehen. Der Teig geht so langsamer auf als bei Zimmertemperatur und man hat am nächsten Morgen einen schönen Teig. So kann man direkt am Morgen mit dem Formen loslegen.
 

Warum muss man den Teig so lange kneten?

Generell sollte man Hefeteig immer mindestens 5-10 Minuten kneten. Nur so wird aus dem Teig später ein wunderbar locker und fluffiger Zopf.
 

Kann man den Zopf auch mit Trockenhefe machen?

Nein, für dieses Rezept braucht man auf jeden Fall Hefe. Ich arbeite gerne mit frischer Hefe. Man kann aber auch Trockenhefe verwenden. Die Menge muss dann nur entsprechend angepasst werden. Außerdem gibt man die Trockenhefe dann direkt zu dem Mehl und löst sie nicht in Wasser auf.
 

Braucht man für den Teig kein Ei?

Nein, dieses Rezept kommt komplett ohne Eier aus. Und der Teig wird auch so wunderbar glatt und lässt sich super verarbeiten.
 

Kann man den Teig auch für etwas anderes verwenden?

Klar. Man kann den Teig zum Beispiel auch zu Häschen formen (siehe unten). Oder man formt den Teig zu einem kleinen Kranz oder mehreren Knoten. Je nachdem wie man den Teig formt, muss man natürlich die Backzeit entsprechend anpassen.
 
Hefegebäck in Häschen-Form
 

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Ihr habt das Rezept ausprobiert?

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Hefezopf mit Quark ohne Ei

Hefezopf mit Quark ohne Ei

Hefezopf ist ein absoluter Klassiker und kann doch so vielseitig zubereitet werden. Dieser Hefeteig wird mit Quark verfeinert und ist dadurch unglaublich fluffig und lecker. Und dabei kommt der Teig ganz ohne Ei aus.
Author: Jacqueline Alfers
5 von 1 Bewertung
Vorbereitung 20 Min.
Kochzeit 20 Min.
Ruhezeit 1 Std. 30 Min.
Gericht Frühstück
Portionen 1 Hefezopf

Zutaten
  

  • 1/2 Würfel Hefe frisch
  • 85 ml Wasser lauwarm (oder Milch)
  • 350 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 45 g weiche Margarine (oder Butter)
  • 125 g Speisequark

Anleitung
 

  • Den halben Würfel Hefe in 85ml lauwarmen Wasser auflösen und 10 Minuten stehen lassen.
  • Dann 350g Mehl mit 50g Zucker und einer Prise Salz in einer Schüssel vermischen. Die aufgelöste Hefe hinzufügen und kurz mit den trockenen Zutaten verrühren.
  • 45g weiche Margarine in kleinen Stückchen und 125g Speisequark hinzugeben.
  • Den Teig 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten, zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Tuch abgedeckt für mindestens 1h gehen lassen.
  • Den Teig anschließend noch einmal kneten, in 3 gleichgroße Stücke teilen und jeweils zu einem langen Strang rollen. Dabei nicht an den Strängen ziehen oder zu viel Druck ausüben, damit der Teig schön geschmeidig bleibt.
  • Die drei Stänge nebeneinander legen und wie einen Zopf flechten. Den Zopf möglichst locker flechten, damit er noch genug Platz hat aufzugehen und nicht reißt beim Backen. Die Enden gut miteinander verbinden.
  • Den geflochtenen Zopf noch einmal für 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend optional mit lauwarmer Milch bestreichen und mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen.
  • Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und für 20 Minuten backen bis der Zopf goldbraun ist.

Anmerkungen

  • Man kann den Hefeteig natürlich auch anderweitig formen. Zum Beispiel zu kleinen Häschen, zu kleinen Brötchen oder Hefebrot (Backzeit entsprechend anpassen)
  • Die Menge kann auch problemlos verdoppelt werden. Dann kann man zum Beispiel 2 Hefezöpfe flechten oder einen großen Hefekranz (Backzeit entsprechend anpassen)
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