Diese Karottenbrötchen werden locker und saftig und sind unglaublich einfach vorzubereiten. Der Teig mit geraspelten Karotten, Haferflocken und Leinsamen muss zwei Stunden ruhen. Danach kannst du die Brötchen einfach mit zwei Löffeln portionieren und direkt backen. Das Rezept reicht für 8 Brötchen.

Karotten-Brötchen mit Trockenhefe ohne Formen
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Zutaten
- 175 g Karotten
- 500 g Weizenmehl
- 12 g Salz
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 30 g Leinsamen
- 50 g Haferflocken
- 360 ml Wasser
Zubereitung
- Karotte raspeln: Schäle die Karotten und rasple sie in grobe Stücke.
- Teig kneten: Gib alle Zutaten in eine Schüssel und verrühre sie kurz miteinander. Dann knete alles für 1-2 Minuten mit den Händen zu einem Teig.

- Ruhen lassen: Lass den Teig abgedeckt für 2 Stunden stehen.
- Brötchen portionieren: Nimm mit einem Löffel den Teig ab und setze die Teig-Portionen auf das Backblech. Streiche die Portionen mit nassen Fingern zu glatten Brötchen.

- Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vor. Lass die Brötchen in der Zwischenzeit nochmal ruhen.

- Brötchen backen: Backe die Brötchen im vorgeheizten Ofen für 20 Minuten.
Nährwerte pro Portion (ca.)
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So wenig Aufwand für so leckere Frühstücks-Brötchen
Ich weiß, es klingt zu gut, um wahr zu sein, dass Brötchen so unkompliziert sein können. Ich habe den Teig in unterschiedlicher Weise getestet und muss sagen, dass es wirklich keinen Unterschied macht, ob man ihn lange knetet oder nicht.
Und da der Teig auch nach dem Aufgehen noch recht klebrig ist (das liegt an den Karotten), könnte man ihn eh nicht auf der Arbeitsplatte zu perfekten Brötchen formen.
Natürlich kann man den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen und die Brötchen morgens frisch backen. Aber es macht keinen Unterschied für das Ergebnis.
Haferflocken und Leinsamen geben den Brötchen nochmal mehr Textur. Und sie absorbieren auch die Flüssigkeit der Karotten etwas, sodass die Brötchen nicht matschig werden.
Sie passen natürlich perfekt zum Osterbrunch. Aber da sie so schnell zubereitet sind, esse ich sie ehrlicherweise das ganze Jahr über zum Sonntagsfrühstück.
Die Brötchen bleiben durch den hohen Wassergehalt der geriebenen Karotten auch lange frisch (im Vergleich zu anderen selbst gebackenen Brötchen). Deswegen bereite ich sie immer gerne für 3-4 Tage zu.
Wenn sie nicht mehr so knusprig sind, bestreiche ich sie mit etwas Wasser und gebe sie für 2 Minuten bei 240°C in den Airfryer.
5 Tipps, damit dir Karottenbrötchen garantiert gelingen
- Große Karottenstücke: Die Brötchen werden mit groben Karottenstücken viel besser, als mit fein geriebenen Karotten. Denn so hat man in den Brötchen noch Karottenstücke. Und der Teig bekommt auch eine bessere Struktur. Je feiner die Möhren sind, desto weicher wird der Teig.
- Grob kneten: Ich habe versucht, den Teig komplett ohne Kneten hinzubekommen. Aber mit einem Löffel lässt er sich nicht komplett verrühren. Deswegen knete ich noch einmal ganz kurz mit den Händen nach.
- Ruhen lassen: Lasse den Teig wirklich die volle Zeit bei Raumtemperatur gehen. Da er nicht richtig geknetet wird, braucht der Teig mehr Zeit, um aufzugehen und stabil zu werden.
- Nasse Hände: Der Teig lässt sich nur schwer vom Backpapier lösen, sobald er einmal drauf liegt. Mit nassen Fingern kann man die Brötchen aber noch grob in Form bringen, sodass sie eine runde und glatte Oberfläche haben.
- Ofen vorheizen: Der Ofen muss komplett vorgeheizt sein. Sonst werden die Brötchen leider schnell pappig.
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