Kürbis-Zwiebel-Chutney ohne Curry und Ingwer

Kürbis-Zwiebel-Chutney ohne Curry und Ingwer

Dieses Kürbis-Zwiebel-Chutney ist ideal, um aus ein wenig Kürbis einen leckeren Dip zuzubereiten. Es ist würzig, aromatisch und unglaublich lecker.

 
Eine Person tunkt ein Stück Brot in das Chutney.
 

Chutney ohne Curry oder Ingwer

 
Chutney ist ein klassisches Gericht aus der indischen Küche. Dort wird es traditionell zu Reis- oder Gemüsegerichten gereicht. Allerdings ist es meistens auch ziemlich scharf. Dieses Rezept kommt hingegen komplett ohne Schärfe aus. Außerdem braucht man weder Curry noch Ingwer. Dadurch ist es deutlich vielseitiger einsetzbar. Und trotzdem würzig und aromatisch. Die Zubereitung ist einfach und unkompliziert.
 

Die Zutaten für das Kürbis-Zwiebel-Chutney

 

  • Kürbis: Hokkaidokürbis passt perfekt. Er ist leicht nussig und muss nicht geschält werden.
  • Zwiebeln: Rote Zwiebeln sind mild und süßlich. Daher passen sie hervorragend zum Chutney.
  • Zucker: Der Zucker gleicht die Säure des Essigs aus. Und zusätzlich sorgt es für die Konservierung des Chutneys.
  • Essig: Essig verleiht dem Chutney die nötige Säure. Außerdem wird es dadurch haltbar.
  • Zimt und Lorbeer: Die beiden Gewürze geben dem Chutney eine tolle aromatische Note. Ohne dabei zu stark hervorzustechen.

 
Eine Schale mit Kürbischutney steht auf einem Tisch.
 

Wie bewahrt man das Kürbis-Zwiebel-Chutney am besten auf?

 

Aufbewahren: Das Chutney ist durch Zucker und Essig lange haltbar. Wenn es direkt heiß in saubere Einmachgläser gegeben wird, hält es bis zu 4 Monate. Allerdings muss es nach Anbruch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Aber auch dann hält es noch zwei-drei Wochen.

Einfrieren: Das Chutney kann auch eingefroren werden. Allerdings sollte es dann in Gefrierbeutel gefüllt werden. Es kann sein, dass es nach dem Auftauen die Konsistenz verändert. Aber im Notfall kann man es pürieren. Dadurch ist es zwar nicht mehr stückig, aber immer noch sehr lecker.

 

Häufige Fragen zu dem Kürbis-Chutney

 

Kann ich auch andere Kürbissorten verwenden?

Ja, auf jeden Fall. Ich verwende Hokkaido am liebsten, weil er nicht geschält werden muss. Aber natürlich kann man auch Butternut oder Halloweenkürbis verwenden. Diese müssen vorher geschält werden.

 

Was esse ich zu dem Chutney?

Chutney wird hier klassischerweise zu Fleisch gereicht. Allerdings passt es auch hervorragend zu einer Käseplatte. Und natürlich auch zu Crackern, Fladenbrot oder zu indischem Essen.

 

Ist Chutney nicht eigentlich flüssiger?

Chutney gibt es in vielen unterschiedlichen Variationen und Konsistenzen. In diesem Fall ist das Chutney dickflüssiger und stückiger. Wer das nicht mag, kann das Chutney auch einfach pürieren.

 
Eine Person rührt ein Kürbis-Zwiebel-Chutney in einer Schüssel.
 

Für weitere Rezeptideen schaut doch auch mal hier vorbei:

Geröstete Kürbiskerne – Kürbiskerne einfach verwerten
Buntes Ofengemüse vom Blech – Gemüse verwerten
Kürbissuppe mit Kokosmilch ohne Ingwer und Curry
 

Ihr habt das Rezept ausprobiert?

Lasst mich wissen, wie euch das Rezept gefallen hat. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir unten eine Bewertung oder einen Kommentar hinterlasst. Und vergesst nicht mich auf Instagram zu markieren, wenn ihr ein Foto von eurem Kürbis-Zwiebel-Chutney gemacht habt.
 

Eine Schüssel mit Kürbis-Zwiebel-Chutney steht auf einem Tisch

Kürbis-Zwiebel-Chutney

Dieses Kürbis-Zwiebel-Chutney holt das Beste aus dem restlichen Kürbis heraus. Ein einfaches Chutney mit unglaublich viel Geschmack und köstlichen Gewürzen. Das Kürbis-Zwiebel-Chutney passt ideal als Beilage zu Crackern, Käse oder Fleisch.
Autor: Jacqueline
5 von 3 Bewertungen
Vorbereitung 5 Min.
Kochzeit 40 Min.
Gericht Beilage
Portionen 2 Gläser à 250ml

Zutaten
  

  • 300 g Kürbis Hokkaido oder Butternut
  • 3 rote Zwiebeln
  • Öl zum Braten
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Balsamico (hell)
  • 100 ml Wasser
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz und Pfeffer

Anleitung
 

  • Den Kürbis waschen, je nach Sorte schälen und in 3cm breite Stücke schneiden.
  • Dann die roten Zwiebeln schälen und ebenfalls in etwa 2-3cm breite Stücke schneiden.
  • Das Öl in einem großen Topf erhitzen, die Kürbis- und Zwiebelstücke hinzugeben und anschwitzen. Wenn die Zwiebeln glasig werden, 100g Zucker unterrühren und etwas karamellisieren lassen.
  • Als nächstes mit dem Balsamico ablöschen und kurz aufkochen lassen. Anschließend das Wasser, den Zimt, das Lorbeerblatt sowie Salz und Pfeffer nach Belieben hinzugeben.
  • Das Chutney einmal aufkochen lassen und dann für 30-40 Minuten auf kleiner Stufe mit geschlossenen Deckel köcheln lassen.Zwischendurch immer wieder umrühren, so dass nichts anbrennt. 
  • Wenn der Kürbis schön weich geworden ist, das Chutney mit einem Kartoffelstampfer (alternativ mit einer Gabel) zu einer homogenen Masse verarbeiten. Wer das Chutney nicht stückig mag, kann es auch einfach pürieren. Vorher dann aber das Lorbeerblatt herausnehmen.
Hast du das Rezept ausprobiert?Dann verlinke mich gerne auf Instagram @useyourfood



4 thoughts on “Kürbis-Zwiebel-Chutney ohne Curry und Ingwer”

  • 5 stars
    Ich bin aus Rumänien und habe das Rezept mit Zucchini aus meinem Garten gemacht.
    Schmeckt vortrefflich.
    Vielen Dank!

  • 5 stars
    Ich bin extra losgefahren, um Kürbis zu kaufen, weil ich soooo Lust auf dieses Chutney hatte – und was soll ich sagen?! Es schmeckt SUPER! 😍 Diese Mischung aus Süße und Säure ist total lecker. Ich hab’s mir einfach gemacht und einfach alles mit dem Thermomix zubereitet, das ging super easy. Und als Topping gab’s bei mir noch Rosinen oben drauf, das hat sehr gut gepasst (wenn man’s mag 😉). Lieben Dank für das tolle Rezept!! 🌟🌟🌟🌟🌟

    • Hallo Anna,
      das freut mich aber sehr, dass es dir so gut schmeckt. Ich freue mich auch jedes Jahr wieder darauf, sobald es Kürbis gibt.
      Und das Topping aus Rosinen ist ja super. Ich bin ein großer Fan von Rosinen, das werde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall ausprobieren.

      Viele Grüße,
      Jacqueline

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Rezept Bewertung





Bekomme die neusten Rezepte per Newsletter direkt in dein Email-Postfach!

* Pflichtfeld