Kürbis-Zwiebel-Chutney – leichte Kürbisverwertung

Kürbis-Zwiebel-Chutney – leichte Kürbisverwertung

Das Kürbis-Zwiebel-Chutney ist ideal, um kleine Mengen Kürbis zu verarbeiten. Das mag im ersten Moment ungewöhnlich klingen. Denn die Meisten kaufen Kürbisse, um eine Kürbissuppe zu machen. So habe auch ich den Einstieg in die Welt der Kürbisse gefunden. Anfangs habe ich mich immer streng an ein Rezept gehalten, für das man genau x Gramm Kürbis brauchte. Jedoch kann man schwer genau x Gramm Kürbis kaufen. Das führt unweigerlich dazu, dass man am Ende noch ein wenig Kürbis über hat. Mittlerweile verwende ich normalerweise den ganzen Kürbis und passe die restlichen Zutaten einfach mengenmäßig an. Ich weiß aber auch, dass viele sich sicherer fühlen, wenn sie sich an das Rezept halten.

Kürbis-Zwiebel-Chutney
 

Manchmal bleibt ein einfach ein Stück Kürbis übrig

Aber was macht man mit dem restlichen Stück Kürbis, das man nicht für die Suppe brauchte?
Zum Einen kann man den Kürbis einfach in Streifen schneiden und im Ofen rösten. Oder aber man verwendet das übrig gebliebene Kürbisstück für dieses leckere Chutney aus roten Zwiebeln und Kürbis. Diese Mischung ist wirklich unwiderstehlich und ich wette, niemand wird merken, dass ihr es aus „Resten“ gemacht habt. Das Chutney kann auch wunderbar aufbewahrt werden, wenn man es luftdicht verschließt.
 
Zutaten für das Kürbis-Zwiebel-Chutney
 

Für das Kürbis-Zwiebel-Chutney braucht ihr:

  • Kürbis: Ich habe Hokkaido verwendet, andere Kürbissorten gehen aber auch – sie müssen dann nur geschält werden
  • Rote Zwiebeln: Hier würde ich so weit gehen, dass andere Zwiebeln sich nicht eignen. Denn gerade der süssliche Geschmack der roten Zwiebeln passt wunderbar zu dem Kürbis
  • Zucker: Wer es etwas gesünder möchte, kann mit Sicherheit auch Ahornsirup oder Honig verwenden
  • Dunkler Balsamico: Der Essig sollte auf jeden Fall süsslich sein.
  • Zimt und Lorbeerblätter: Die beiden Gewürze passen perfekt zu dem Chutney

Kürbis und Zwiebeln klein schneiden, anschwitzen und mit dem Zucker karamellisieren. Die Mischung wird mit dem Essig abgelöscht und dann mit den Gewürzen geköchelt. Am Ende kann man dann selber entscheiden, welche Konsistenz das Chutney haben soll. Entweder leicht stückig oder man püriert es, nachdem man die Gewürze entfernt habt. Wie ihr auf den Fotos sieht, mag ich die stickige Variante lieber. Aber das ist eine persönlich Geschmacksache. Das Kürbis-Zwiebel-Chutney schmeckt besonders lecker als Aufstrich auf frischem Brot, aber auch zu Käse oder Fleisch.
 
Kürbis-Zwiebel-Chutney
 
Das Chutney ist:

  • fruchtig
  • vegan und glutenfrei
  • ohne Konservierungsstoffe
  • einfach gemacht
  • geeignet zum Eiwecken
  • gute Resteverwertung

 
Das Chutney solltet ihr wirklich ausprobieren. Ich würde mich über euer Feedback zu dem Rezept freuen. Lasst einfach ein Kommentar da, wie es euch geschmeckt hat. Guten Appetit!
 

Kürbis-Zwiebel-Chutney

Dieses Kürbis-Zwiebel-Chutney holt das Beste aus dem restlichen Kürbis heraus. Ein einfaches Chutney mit unglaublich viel Geschmack und köstlichen Gewürzen. Ideal als Beilage zu Crackern, Käse oder Fleisch.
5 von 1 Bewertung
Vorbereitung 5 Min.
Kochzeit 40 Min.
Gericht Beilage
Portionen 2 Gläser à 250ml

Zutaten
  

  • 300 g Kürbis Hokkaido oder Butternut
  • 3 rote Zwiebeln
  • Öl zum Braten
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Balsamico dunkel
  • 100 ml Wasser
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz und Pfeffer

Anleitung
 

  • Den Kürbis waschen und in kleine Stücke schneiden - je kleiner die Stücke sind, desto schneller ist das Chutney später fertig. Wenn ihr einen Hokkaido-Kürbis verwendet, braucht ihr ihn nicht zu schälen. Alle anderen Kürbis-Sorten müssen geschält werden.
  • Die 3 roten Zwiebeln schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
  • Das Öl in einem großen Topf erhitzen, die Kürbis- und Zwiebelstücke hinzugeben und anschwitzen. Wenn die Zwiebeln glasig werden, 100g Zucker unterrühren und karamellisieren lassen.
  • Als nächstes alles mit 100ml dunklem Balsamico ablöschen und kurz aufkochen lassen. Anschließend 100ml Wasser, einen halben Teelöffel Zimt, das Lorbeerblatt sowie Salz und Pfeffer nach Belieben hinzugeben.
  • Nach ein paar Minuten den Deckel auf den Topf geben und für 30-40 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren, so dass nichts anbrennt. 
  • Wenn der Kürbis schön weich geworden ist, das Chutney mit einem Kartoffelstampfer (alternativ mit einer Gabel) zu einer homogenen Masse verarbeiten. Wer das Chutney nicht stückig mag, kann es auch einfach pürieren. Vorher dann aber das Lorbeerblatt herausnehmen.
  • Schmeckt herrlich als Brotaufstrich oder zu Käse.
Hast du das Rezept ausprobiert?Lass mich wissen wie es dir geschmeckt hat!



2 thoughts on “Kürbis-Zwiebel-Chutney – leichte Kürbisverwertung”

  • 5 stars
    Ich bin extra losgefahren, um Kürbis zu kaufen, weil ich soooo Lust auf dieses Chutney hatte – und was soll ich sagen?! Es schmeckt SUPER! 😍 Diese Mischung aus Süße und Säure ist total lecker. Ich hab’s mir einfach gemacht und einfach alles mit dem Thermomix zubereitet, das ging super easy. Und als Topping gab’s bei mir noch Rosinen oben drauf, das hat sehr gut gepasst (wenn man’s mag 😉). Lieben Dank für das tolle Rezept!! 🌟🌟🌟🌟🌟

    • Hallo Anna,
      das freut mich aber sehr, dass es dir so gut schmeckt. Ich freue mich auch jedes Jahr wieder darauf, sobald es Kürbis gibt.
      Und das Topping aus Rosinen ist ja super. Ich bin ein großer Fan von Rosinen, das werde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall ausprobieren.

      Viele Grüße,
      Jacqueline

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