Veganer Biskuitboden mit Zwetschgen

Veganer Biskuitboden mit Zwetschgen

Zwetschgen oder Pflaumen gehören bei mir zum Herbst dazu. Sie sind für mich irgendwie immer ein Zeichen, dass der Sommer so langsam zu Ende geht und der farbenfrohe Herbst beginnt. Das liegt natürlich daran, dass die lila-farbenden Früchte von Ende Juli bis Oktober Saison haben. Ja, ich weiß, dass der Juli und August noch zum Sommer zählen. Aber ich selber esse im Juli und auch Anfang August eigentlich nie Pflaumen. Stattdessen warte ich ein paar Wochen, bis sie so richtig reif uns süß sind. Und dann kann ich gar nicht mehr genug von den leckeren Kuchenvariationen bekommen. Veganer Biskuitboden mit Zwetschgen zählt seit neustem auch dazu.
 
ein Stück veganer Biskuitboden
 

Not macht erfinderisch – auch in der Küche

 
Vor einigen Wochen überkam mich Sonntagnachmittags nämlich die Lust auf Kuchen. Am liebsten irgendwas luftiges und mit Zwetschgen. Ein ganzes Blech wollte ich aber nicht backen. Und selbst wenn, hätte ich gar nicht mehr genügend Früchte zu Hause gehabt. Und Eier und Milch hatte ich natürlich auch nicht mehr da. Wie das halt immer so ist.
 
Also habe ich in der Not versucht einen Biskuitboden herzustellen, der ganz ohne Eier auskommt. Nach kurzer Recherche habe ich dann herausgefunden, dass ein wenig mehr Backpulver und Öl eigentlich zu dem gleichen Ergebnis führen sollten. Und so war es dann auch. Der Boden ist herrlich luftig und locker geworden. Und durch die Zwetschgen wird er auch noch saftig, sogar fast schon matschig. Und genauso mag ich Kuchen am liebsten.
 
Zwetschgen für den veganen Biskuitboden
 

Für den veganen Biskuitboden mit Zwetschgen braucht ihr:

  • Zwetschgen: Pflaumen kann man natürlich ebenso verwenden
  • Mehl und Backpulver: Ich habe Dinkelmehl verwendet. Man kann aber genauso gut Weizenmehl nehmen
  • Gemahlene Mandeln: Statt der Mandeln kann man auch Haselnüsse oder andere gemahlene Nüsse verwenden. Nutzt einfach das, was ihr bereits zu Hause habt
  • Zucker und Zimt: Der Zimt ist natürlich optional. Wer keinen Zimt mag, lässt ihn einfach weg
  • Pflanzenöl: Das Öl sollte relativ geschmacksneutral sein, z.B. Sonnenblumenöl

Für den Biskuitboden werden zuerst die trockenen Zutaten vermischt und dann mit dem Öl und Wasser zu einem glatten Teig verrührt. Den Teig anschließend in eine gefettete Springform geben. Die gewaschenen Zwetschgen werden in Achtel geschnitten und dann auf dem Teig verteilt. Sie sinken wunderbar in den Teig hinein. Der Kuchen wird für circa 25 Minuten bei 180°C gebacken. Wer mag, gibt noch ein wenig Puderzucker auf den abgekühlten Kuchen.
 
Veganer Biskuitboden mit Zwetschgen
 
Veganer Biskuitboden kann natürlich auch problemlos für andere Kuchen verwendet werden. Wenn man zum Beispiel eine Torte backen möchte, muss man einfach die Menge der Zutaten und die Backzeit entsprechend anpassen. So hat man direkt mehrere Schichten und kann die Torte schön aufbauen. Der Boden schmeckt aber natürlich auch mit vielen anderen Früchten unglaublich lecker. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
 
Veganer Biskuitboden mit Zwetschgen
 

Veganer Zwetschgenkuchen

Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit25 Min.
Gericht: Kuchen
Keyword: laktosefrei, vegan
Portionen: 1 22cm Springform

Zutaten

  • 200 g Zwetschgen (ohne Stein)
  • 175 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 125 g Zucker
  • 4 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 6 EL Pflanzenöl
  • 225 ml Wasser

Anleitungen

  • Die Zwetschgen waschen, entkernen und achteln. Es sollten circa 200g ohne Stein sein. Den Backofen of 180° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • 175g Mehl, 50g Mandeln, 125g Zucker und 4TL Backpulver vermischen. Wer mag gibt noch 1/2 TL Zimt hinzu.
  • Zu den trockenen Zutaten 6 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl und 225ml Wasser geben. Alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig in eine gefettete Springform (22 cm) geben und die geachtelten Zwetschgen auf dem Teig verteilen. Der Teig ist sehr flüssig, sodass die Zwetschgen direkt einsinken.
  • Den Kuchen für 20-25 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. Anschließend abkühlen lassen und bei Bedarf mit Puderzucker bestreuen.


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