French Toast aus altem Hefegebäck

French Toast aus altem Hefegebäck

French Toast ist neben Pancakes wahrscheinlich der Klassiker schlecht hin, wenn es um amerikanisches Frühstück geht. Dabei gibt es dieses Rezept auch schon seit Jahrzehnten bei uns – allerdings mit dem weniger schön klingenden Namen Armer Ritter. Aber Armer Ritter beschreibt meiner Meinung nach genau das, was es ist: Eine Möglichkeit altes Brot zu einer vollwertigen Mahlzeit machen. Es nicht wegzuwerfen, sondern wertzuschätzen. Dabei muss man nicht immer Toast verwenden, sondern kann auch French Toast aus altem Hefegebäck machen.
 
Ich habe in der Grundschule mein erstes eigenes Kochbuch geschenkt bekommen: Das Kochbuch von der Sendung mit der Maus, mit vielen einfachen und kindergerechten Gerichten. Und siehe da, Armer Ritter war eines der ersten Rezepte in diesem Buch. Obwohl ich dieses Rezept also schon seit meinen ersten Erfahrungen in der Küche kenne, habe ich es nie gemacht. Dann kam vor ein paar Jahren der Hype um French Toast und die vielen tollen Bilder in den Sozialen Medien. Irgendwann habe ich mich gefragt, warum ich es eigentlich nie selber mache.
 
French Toast aus altem Hefegebäck mit Bananen
 
Seitdem gibt es immer mal wieder French Toast bei mir. Aber eher als Resteverwertung, wenn ich trockenes Weißbrot oder Toast zu Hause habe. Denn damit schmeckt es einfach am besten. Da ich aber meistens dunkleres Brot kaufe, ergibt sich gar nicht so häufig die Gelegenheit. Aus dunklem Brot kann man aber ganz wunderbar Croutons für den Bruschetta Salat machen. Zu Ostern habe ich aber einen Hefezopf gebacken. Der sah zwar nach der Backzeit irgendwie nicht mehr nach Zopf sondern eher nach einem breiten, flachen Brot aus, aber war dennoch sehr lecker. Das Problem bei Hefegebäck ist leider, dass es wahnsinnig schnell trocken wird. Ich habe den angeschnitten Zopf zwar über Nacht in ein Geschirrtuch gewickelt, damit der Zopf so wenig wie möglich austrocknet.
 

Es muss nicht immer Toast sein

 
Trotzdem war er dann am nächsten Tag nicht mehr so schön fluffig und saftig. Da aber noch einiges vom Hefegebäck übrig war, habe ich mir kurzerhand überlegt, ihn zu French Toast zu verarbeiten. Denn was mit Weißbrot geht, sollte ja auch mit süßem Hefegebäck funktionieren. Und so war es dann tatsächlich auch: Der Hefe-Armer Ritter hat richtig lecker geschmeckt und ist genauso zuzubereiten wie Armer Ritter aus Toast oder Weißbrot. Wirklich eine tolle Möglichkeit den trocken gewordenen Hefezopf noch zu einer leckeren Mahlzeit zu machen – ganz so, wie es der Ursprung dieses Gerichts auch vorgesehen hat.
 
Altes Hefegebäck
 

Für das French Toast aus Hefegebäck benötigt ihr:

  • Altes Hefegebäck: Ich habe den Hefezopf genommen, den ich an Ostern gebacken habe
  • Ei und Milch: Eine vegane Variante habe ich noch nicht gemacht
  • Puderzucker oder Ahornsirup: Ein wenig Zucker macht das French Toast noch besser
  • Früchte: Bananen oder frische Beeren passen perfekt

 
Das Hefegebäck wird in Scheiben geschnitten und in die verquirlte Eier-Milch-Mischung gelegt. Das eingeweichte Hefegebäck wird in einer heißen Pfanne ausgebacken, nach Belieben dekoriert und direkt gegessen.
 
French Toast aus altem Hefegebäck

French Toast aus Hefegebäck

Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit5 Min.
Arbeitszeit10 Min.
Gericht: Dessert, Frühstück
Keyword: vegetarisch
Portionen: 2 Portionen

Zutaten

  • 6 Scheiben trockenes Hefegebäck
  • 1 Ei
  • 5 EL Milch
  • Butter zum Braten

Anleitungen

  • Das Ei mit 5 EL Milch in einem flachen Gefäß verquirlen.
  • Das Hefegebäck in 6 gleichmäßige Scheiben schneiden und nacheinander in die Ei-Milch-Mischung legen und einmal wenden, bis sich das Gebäck vollgezogen hat. Je nachdem, wie trocken das Gebäck bereits ist, muss es vielleicht ein bisschen länger in der Mischung liegen.
  • Butter in einer Pfanne erhitzen, am besten nicht auf höchster Stufe, da die Butter sonst zu schnell anbrennt. 
  • Nun die eingeweichten Hefegebäck-Scheiben in die heiße Pfanne geben und gold-braun anbraten. Anschließend einmal wenden und auch die andere Seite gold-braun anbraten. Gegebenenfalls muss noch etwas mehr Butter in die Pfanne gegeben werden, nachdem die Scheiben gewendet wurden, damit auch diese Seite schön goldig wird. 
  • Die fertigen Scheiben aus der Pfanne nehmen, nach Belieben mit Bananen oder Beeren belegen, Puderzucker oder Ahornsirup hinzugeben und noch warm essen.


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